Die eAU, die elektronische Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung – AU, ist Teil der TI-Telematikinfrastruktur im Gesundheitswesen. Sie soll die digitale Übermittlung von AU ermöglichen.

Die verpflichtende Benutzung der eAU sollte von Januar 2022 an für alle Vertragsärztinnen:ärzte, Vertragszahnärztinnen:ärzte und Vertragskrankenhäuser gelten. Der Start der eAU aus verschiedensten Gründen  auf den 1. Januar 2023 verschoben. Als zusätzliche Erweiterung sollen Anfang 2023 auch die Arbeitgeber die eAU erhalten.

Die eAU ist Teil der TI der Telematikinfrastruktur im Gesundheitswesen. Die Vorteile der eAU

  • Keine Kopien, Blaupausen, Durchschriften mehr nötig. Das spart Kosten und Zeit.
  • Krankmeldungen können nicht mehr verloren gehen. Sie sind elektronisch gespeichert.
  • Keine unnötigen Ausdrucke mehr. Papierlose Übermittlung der Krankmeldung.
  • Auf Portokosten, Briefumschläge kann verzichtet werden.
  • green: Umweltschutz und Nachhaltigkeit. Papier, Ausdrucke. Anfahrtswege zum An- und Abholen der AU entfallen, werden bei der eAU nicht mehr benötigt. Das hilft der Umwelt, der Nachhaltigkeit von Praxen.
E-AU-Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung

weitere Informationen:

Das E-Rezept die  E-Verordnung e-Rezept
Der Elektronische Medikationsplan  eMP
Die elektronische Patientenakte  ePA
Die elektronische Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung eAU

Die Gematik veröffentlicht auf Ihrer Webseite neue Entwicklungen, neue Anwendungen für die Digitalisierung im Gesundheitswesen.

Der Einsatz von Drohen bietet großes Potenzial für Gesundheitsdienstleister, Rettungskräfte und Unfallopfer.

Wie der Einsatz von Drohnen die Belieferung von Krankenhäusern und Gesundheitseinrichtungen, die Rettung von Unfallopfern, z.B. die schnelle Lieferung von Verbandsmaterial, Medikamenten zum Unfallort, revolutionieren wird.

Es ist heute keine Frage der Technologie. Moderne Drohnen mit ausreichender Reichweite und Traglast stehen bereits zur Verfügung. Auch die notwendige Satelliten-Navigation, wird in vielen Bereichen, z.B. der Verkehrssteuerung bereits genutzt.

Die eigentlichen Hindernisse bestehen in den regulatorischen und rechtlichen Voraussetzungen. Heute benötigt jeder Drohnen-Flug noch eine Sondergenehmigung. Sind diese Hindernisse beseitigt, steht einem flächendeckenden Einsatz nichts im Wege. 

Die Verwendung von Drohnen bietet vielfältige Einsatzmöglichkeiten und kann gerade in zeitkritischen Situationen Leben retten.

  • Schnelle Belieferung von Medikamenten, Blutkonserven und Organen an Krankenhäuser und Arztpraxen.
  • Unterstützung bei der Suche und Bergung von Unfallopfern
  • Schnelle Ermittlung von Verkehrsunfallsituationen durch Onboard-Kameras und Lieferung von Notfallmedizin. Kameragestützte Unfallnothilfe, Ferndiagnose und Unterstützung in „erste Hilfe“ Situationen. Video-Übertragung an mobile Endgeräte (Handy, Laptop, Smart-TV, Multimediadisplays in Fahrzeugen..)
  • Telekonsiliarische Beratung. Das Hinzuziehen von Fachärzten und Spezialisten per Videokonferenz Anwendungen.
  • Einsatz in Katastrophengebieten. Hilfe bei der Suche nach Opfern, der Belieferung der Rettungskräfte und der Notfallmediziner in unzugänglichen Gebieten, wie Erdbebengebieten, gebirgigem Gelände oder dem Einsturz von Gebäuden.
  • Seenotrettung auf hoher See. Die Suche nach Schiffbrüchigen, havarierten Schiffen und abgestürzten Flugzeugen. Punktgenaue, GPS-gestützte Lieferung von SOS-Paketen, Rettungsmitteln.

Die Drohnen können in Einsatzfahrzeugen,  Notfall-Einrichtungen, remote gesteuert werden.

Der 5G Mobilfunkstandard wird den Einsatz von Drohnen flächendeckend ermöglichen

Der Einsatz von Drohnen hilft dem Umweltschutz. Viele Kurierfahrten und Notfall-Einsätze werden obsolet.

Drohnen-im-Gesundheits-und-Rettungswesen

Der Tele-Chirurgie gehört die Zukunft in der Medizin bei operativen Eingriffen.

Unter Telechirurgie versteht man Operationen, bei denen Telekommunikationstechniken und Robotersysteme zum Einsatz kommen. 

Sie sind Teil der Telemedizin, der Digitalisierung in der Medizin. Zusätzlich kann ein solches System mit einer Konsilfunktion ausgestattet werden, um auch einen Echtzeit-Expertenaustausch per Video-App während eines operativen Eingriffs möglich zu machen. Die Verwendung dieser Techniken ermöglicht dem Chirurgen ferngesteuerte Operationen, auch über größere Distanzen hinweg. Man unterscheidet in der Telechirurgie zwischen „long distance“ und „short distance“ Operationen. Bei „short distance“ Operationen befindet sich der, die Operateur:in meist in der unmittelbaren Nähe des Patienten, beispielsweise im selben Raum oder im Nachbarraum. Bei „long distance“ Operationen befindet sich der operierende Chirurg hingegen weit entfernt. In Ausnahmebeispielen kam es bereits vor, dass sich der der, die Operateur:in auf einem anderen Kontinent befand.

Durch KI (AI) – künstliche Intelligenz gesteuerte Roboter unterstützen bei operativen Eingriffen.

Roboter assistieren Ärztinnen und Ärzten bei der Bildgebung, bei der zur Vorbereitung, assistieren bei Operation und 24h Überwachung von Vitaldaten von Intensivpatienten. Die Entwicklungen in diesem Bereich sind enorm und vielfältig. Roboter, die Robotik, computergestützte Systeme ermüden nicht, machen keine Fehler. Künstliche Intelligenz KI (engl. AI Artifical Intelligence)

QR-Telechirurgie

NFDM – Notfalldatenmanagement

Das Notfalldatenmanagement – NFDM  erlaubt Ärztinnen und Ärzten im medizinischen Notfall wichtige Informationen zum Notfallpatienten direkt einzusehen.

Das Notfalldatenmanagement – NFDM  erlaubt Ärztinnen und Ärzten im medizinischen Notfall wichtige Informationen zum Notfallpatienten, wie zum Beispiel Arzneimittelverordnungen, Vorerkrankungen, Allergien und Unverträglichkeiten, einer bestehenden Schwangerschaft direkt von der elektronischen Gesundheitskarte (eGK) digital einsehen zu können. Die NFDM kann auch  bei der Anamnese füri “normale” Behandlungssituationen wichtige Informationen liefern. Das kann Leben retten und Behandlungsfehler vermeiden.

Die NFDM ist wie der elektronische Medikationsplan eMP  eine Anwendung der TI – der Telematikinfrastruktur in der Medizin, in Krankenhäusern, in Arzt- und Facharztpraxen…

Notfalldatenmanagement-Plan

weitere Informationen:

Das E-Rezept die  E-Verordnung e-Rezept
Der Elektronische Medikationsplan  eMP
Die elektronische Patientenakte  ePA
Die elektronische Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung eAU
Die digitale Anwendungen DIGA


Die Gematik veröffentlicht auf Ihrer Webseite neue Entwicklungen, neue Anwendungen für die Digitalisierung im Gesundheitswesen