Das e-Rezept für Deutschland steht in den Startlöchern.

Das e-Rezept bringt viele Vorteile für Patientinnen und Patienten, Arzt- und Facharztpraxen und Apotheken. Nicht zuletzt wird der „Papierverschwendung“ im Bereich Rezepte- und Verordnungen ein Ende gesetzt. Das hilft der Umwelt- und Klimaschutz.

Vorteile für Patienten

Patientinnen und Patienten erhalten nach der Visite in der Praxis oder der Video-Sprechstunde das ausgestellte Rezept digital auf das Mobiltelefon. Das e-Rezept enthält einen  QR-Code. Über eine e-Rezept App z.B. von der Gematik, können Patientinnen und Patienten die Verschreibung in der Apotheke Ihrer Wahl einlösen.  

Vorteile für Praxen

Das e-Rezept als Digitale Anwendung  -DIGA – macht viele administrative Abläufe in den Praxen einfacher. Warteschlangen an der Rezeption, um handgeschriebene Rezepte abzuholen, entfallen. In der  Kombination mit dem elektronischen Medikationsplan – eMP – wird die Versorgung der Patientinnen und Patienten weiter verbessert.

Vorteile für Apotheken

Das  neue e-Rezept  erleichtert Apotheken die Einsicht auf das verschriebene Rezept. Unleserliche Rezepte sind ausgeschlossen, erreichen die Apotheke auf digitalen Wege. Kopien für Privatrezepte entfallen und können digital an die Versicherungen weitergeleitet werden.

Green: Das e-Rezept hilft der Umwelt und dem Klimaschutz. Der enormen und unnötigen Papierverschwendung bei der Ausstellung von Rezepten wird ein Ende gesetzt. Fahrten zwischen Arztpraxen und Apotheken entfallen.

Die Gematik hat für weitere Erklärungen zum e-Rezept eine eigene Webseite zur Verfügung gestellt. Hier wird das e-Rezept und die Nutzung mittels eigener App anschaulich und für jeden verständlich erklärt. Das e-Rezept und die e-Rezept App einfach erklärt: https://www.das-e-rezept-fuer-deutschland.de/

Auszubildende für medizinische Berufe dringend gesucht. Der Schlüssel zum Erfolg – die Generation „Z“ richtig verstehen.

Die Suche nach Interessenten für offene Ausbildungsstellen, für Pflegekräfte, Krankenpfleger:innen, PTA… stellt für Unternehmen der Gesundheitsbranche eine zunehmende Herausforderung dar.

Dabei ist die Suche nach Auszubildenden im Gesundheitswesen, nicht ausschliesslich eine Frage der Quantität. Häufig wird das Desinteresse auf mangelnde Bereitschaft oder die derzeitige Pandemie zurückgeführt bzw. geschoben. Das ist jedoch nur ein Teil der Wahrheit.

Stellenanzeigen da platzieren, wo sich junge Menschen aufhalten.

„Junge Menschen mit attraktiven Jobangeboten, mit zeitgemäßen Stellenanzeigen, an den Orten, den Online-Kanälen erreichen, an denen sie sich täglich aufhalten und interagieren.“


Der Mangel an Interessenten für einen Ausbildungsplatz für medizinische Berufe, ist häufig auf den Inhalt der Stellenanzeigen, bzw. auf die Kanäle auf dem sie jungen Menschen präsentiert werden, zurückzuführen. Der Nutzung von Social Media Kanälen ist bei jungen Menschen sehr verbreitet. Dabei werden etablierte Kanäle wie Twitter von der Generation Z weniger genutzt. Instagram oder Pinterest bleiben interessant, auch für bereits ausgebildete Menschen auf der Suche nach nach neuen Stellenanzeigen. Neue Kanäle, wie TicToc oder SnapChat, die sich auf das Einstellen und Teilen von Kurzvideos fokussieren und ein enormes Wachstum sind wichtige Kanäle. Gerade hier sollte man als Gesundheitsunternehmen mit eigenen Videos präsent sein, junge Menschen mit ansprechenden Bewegtbildern zu erreichen. Der grösste Player im Bereich Online-Videos ist nach wie vor YouTube. Die regelmäßige „Bespielung“ von Social Media Kanälen kostet Zeit. Hier können neue Berufsfelder, wie z.B. das digitale Praxismanagement die Lösung sein.

Viele Jobbeschreibung, die Stellenanzeige passt zumeist nicht zu dem, was junge Menschen heute als Ihre „Work-Life-Balance“ betrachten. Angebot und Nachfrage haben sich verkehrt.
Heute entscheiden sich junge Menschen, in welcher Arztpraxis, welchem Krankenhaus und zu welchen Konditionen sie eine Ausbildung beginnen möchten. Das Gesundheitsunternehmen muss sich heute bei den Auszubildenden bewerben, den Anforderungen junger Menschen genügen.

Wie tickt die Generation „Z“ und was verbirgt sich hinter dem Begriff ?

Als Generation Z – zero werden die Geburtsjahrgänge 1995-2019 bezeichnet. Diese Jahrgänge – junge Schulabgänger, Schüler sind für die Besetzung von Ausbildungsplätzen im Gesundheitswesen die Zielgruppe, sie gilt es zu erreichen.

Was macht die Generation Z noch aus?


Die Generation Z ist mit digitalen Medien, mit Social-Media, mit Apps und anderen digitalen Möglichkeiten aufgewachsen, nutzen sie ausschließlich.
Dabei wird das Handy, das Smartphone zum wichtigsten Gerät, um nach digital bereitgestellten Informationen zum Gesundheitswesen, der Medizin und nach Ausbildungs- und Stellenangeboten zu suchen. Das weckt auch eine Erwartungshaltung an Gesundheitsunternehmen. Wie ist z.B. eine Arzt- oder Zahnarztpraxis digital aufgestellt.

Gibt es Hinweise auf der Praxis-Webseite zu den Arbeitsbedingungen, zu Werten, wie fließt die Digitalisierung in den Praxisbetrieb ein. Viele junge Menschen werden eine Arzt- oder Zahnarztpraxis ohne das Angebot einer Online-Terminanfrage weder aufsuchen, noch sie für eine Ausbildung in Erwägung ziehen. Ist die Praxis-Webseite für mobile Endgeräte optimiert, erfüllt sie die Vorgaben an die UX, die User Experience – Nutzererfahrung , wie z.B die Ladezeit, oder die Nutzerführung.
Wie ist die Sichtbarkeit, wo steht die Praxis-Webseite in den Suchmaschinen bei Google & Co. da.
Auf welchen Kanälen wird die Suche nach Azubis veröffentlicht.

Werden Praxisprofile auf Social Media, den Sozialen Netzwerken wie Facebook, Instagram, YouTube, Linkedin, dem Google Unternehmensprofil… betrieben und werden sie regelmäßig aktualisiert?
Wird das Multichannel-Marketing aktiv genutzt?
Neuer Trend: Eine Studie zeigt, dass Langformat-Videos die auf YouTube veröffentlicht werden, bei der Gen Z hoch im Kurs stehen. Diese Generation ist die Zielgruppe, die es zu erreichen gilt, wenn man Stellen – Jobs und Ausbildungsplätze im Gesundheitswesen zu vergeben hat.

Wird auf die geänderte Erwartungshaltung an Ausbildungs- und Stellenangebote reagiert und werden die richtigen Schlüsse für die Jobbeschreibung gezogen?
Die „Work-Life-Balance“ spielt dabei eine große Rolle.

Werden die Werte junger Menschen, wie z.B. Umweltschutz und Nachhaltigkeit, die Wichtigkeit eines funktionierenden Teams in einer Arztpraxis gelebt und wird das auf den Online-Kanälen kommuniziert? -Es gibt immer mehr Stellenangebote, die Nachhaltigkeit und Wertevermittlung, die Attribute von „New Work“ als wichtiges Ziel der Unternehmenskultur leben und kommunizieren.

Wichtige Attribute, die sich in einer zeitgemäßen Stellenanzeige für Auszubildende in der Gesundheitsbranche wiederfinden sollten.

  • Die Möglichkeiten der beruflichen WeiterbildungFortbildungen, während der Ausbildung aktiv fördern. Karriere- und Aufstiegsmöglichkeiten benennen.
  • Gibt es aktive Teilhabe und werden Auszubildende in Entscheidungen der Praxis einbezogen?
    Werden Verantwortlichkeiten abgegeben?

    Vertrauen in die Eigenverantwortung der Mitarbeiter:innen
    Werden hierarchische Strukturen aufgebrochen?
  • Moderne Arbeitszeitmodelle. Teilzeit und Homeoffice Möglichkeiten – digitales Praxismanagement? Freizeit ist vielen jungen Menschen sehr wichtig. Hier sollten zeitgemäße Lösungen gefunden und nach außen kommuniziert werden. Die Digitalisierung macht die tägliche Arbeit in Gesundheitsunternehmen deutlich effektiver, zeitsparender. Dadurch lassen sich attraktive Arbeitszeitmodelle entwickeln. Flexible Arbeitszeitmodelle: Eine 4 Tage Woche bei gleicher Vergütung, … Die Möglichkeiten sind vielfältig. Veraltete Arbeitszeitmodelle über Bord werfen!
  • Wertschätzung – das Anerkennung von Leistungen der Mitarbeiter:innen der Auszubildenden.
  • Betriebliche Altersvorsorge, sich um die zukünftige Versorgung der Mitarbeiter:innen kümmern. . Modelle, der finanziellen Teilhabe von Praxismitarbeiter:innen an einer erfolgreichen Praxis können Sinn ergeben und motivieren junge Leute einen Beruf in einem Unternehmen der Gesundheitsbranche zu wählen.
  • Vereinbarkeit von Beruf und Familie. Teilzeit-Modelle, Elternzeit…. Auch Eltern sind in der Lage produktiv zu arbeiten. Die Digitalisierung macht vieles möglich.
  • Betriebliches Gesundheitsmanagement. Angebote und Möglichkeiten  sich nach der Arbeit fit zu halten sind äußerst beliebt, dienen der Gesunderhaltung der Mitarbeiter:innen – Gutscheine –
  • Mobilitätsunterstützung: Tickets für den Nahverkehr, Dienstfahrräder, Fahrzeuge sind nur einige Möglichkeiten. Diese über die Bezahlung hinaus gehenden Werte, schaffen zusätzlich Bindung an eine Arztpraxis- oder Zahnarztpraxis…
  • übertarifliches Gehalt, auch in Form vermögenswirksamer Leistungen.
  • „Teambuilding-Events“ können zu einem besseren Verhältnis zwischen Mitarbeiter:innen, Auszubildenden und Ärztinnen und Ärzten führen, um ein besseres Team zu werden, um Mitarbeiter:innen an die Praxis zu binden.
  • Der Grad der Digitalisierung einer Praxis, sagt viel über die Arbeitsintensität, die mögliche Arbeitsbelastung aus. Gibt es ein digitales Praxismanagement? Wird nachhaltig, möglichst papierlos gearbeitet. Werden Dokumente in digitaler Form eingesetzt. Gibt es asynchrone Kommunikationsmöglichkeiten, z.B. einen Messenger-Dienst, um mit Patientinnen und Patienten und intern in der Praxis zu kommunizieren?
  • Neue Arbeitszeit- und Arbeitszeitmodelle fördern die Bindung an eine Praxis, die Bewertung einer Arztpraxis als „guter“ Arbeitgeber wird von jungen Menschen häufig viral in der Social-Media Kanälen geteilt gepostet. Damit erhöhen sich die Chancen Auszubildende für eine Praxis, Pflegeeinrichtung, Krankenhaus… zu finden.

Viele Job-Portale, die großen wie Stepstone, indeed, Jobware… sind Generalisten bieten die Schaltung von Stellenanzeigen an. Viele davon sind überteuert und die Aussicht auf Erfolg hängt besonders davon ab, ob die jungen Leute mit diesen Formaten erreicht werden und ob sich der finanzielle Aufwand überhaupt lohnt.

Ausbildung im Gesundheitswesen

Tutorials,  Erklär-Videos, Webinare oder Podcasts. In der Medizin, der  medizinischen Fortbildung sind moderne digitale Formate bereits gängige Praxis. 

Online-Tutorials, die mittels Bewegtbildern, Lerninhalte vermitteln. Videos, Videoanimationen und Audioformate wie Podcasts, haben nicht erst seit Ausbruch der Covid19 Pandemie enormen Zulauf. Kein Wunder, dass neben den Universitäten auch immer mehr Unternehmen der Gesundheitsbranche, der Pharmaindustrie, die Lerninhalte mittels Tutorials anbieten. 

Die Vorteile gegenüber klassischen Studien- und Bildungsmöglichkeiten liegen auf der Hand.

Tutorials, Podcasts und Webinare können aus dem Internet gestreamt oder heruntergeladen werden – live und on demand – . Dadurch sind Lerninhalte jeder Zeit, 24/7, verfügbar.
Archivfunktionen ermöglichen eine spätere Ansicht der Lerninhalte. 

  • Zertifizierte Bildungseinrichtungen können CME Punkte für Online-Fortbildungen von Ärztinnen- und Ärzten vergeben.
  • Das Angebot an Bildungs- und Weiterbildungsinhalten ist vielfältig. Natürlich sollten Online-Inhalte aus seriösen Quellen und Portalen stammen.
  • Produktschulungen für medizinische Geräte, neue Heilmittel oder Therapien finden schon heute online statt.
  • Erklärvideos, auch als Animationsfilm, vermitteln Lerninhalte, Produktbeschreibungen schnell und anschaulich.
  • Die Inhalte von Medizin-Kongressen und Experten-Vorträge sind zum Teil ebenfalls online – remote -, und zeitversetzt zu betrachten.
  • Tutorials – VideosPodcast können barrierefrei Inhalte vermitteln. Gehörlose, Blinde, Menschen mit eingeschränkten Sprach- oder Lesefähigkeiten… werden so ebenfalls erreicht. Häufig eignen sich Animationsfilme als Erklärvideos mit eingebundenen Texten besonders gut für barrierefreie Formate. Videos, die in Gebärdensprache Inhalte erklären sind ein großer Mehrwert gerade für Gehörlose.

Neuer Trend: Eine Studie zeigt, dass Langformat-Videos auf YouTube stehen bei der Gen Z hoch im Kurs. Diese Generation ist die Zielgruppe, die es zu erreichen gilt, wenn man Stellengesuche, Jobs im Gesundheitswesen zu vergeben hat.

Green: Online Ausbildungs- und Fortbildungsveranstaltungen sparen enorme Ressourcen, Wege zum und vom Fortbildungsort entfallen. Das hilft der Umwelt, dem Klima und der Nachhaltigkeit.

Online-Tutorials-Möglichkeiten


TI Messenger Dienste, die Echtzeit-Kommunikation im Gesundheitswesen soll im Sommer 2022 kommen.

Die Gematik hat auf ihrer Webseite veröffentlicht, dass
TI Messenger-Dienste ab Sommer 2022 zur Verfügung stehen sollen. Sie sind Teil der Telematikinfrastruktur TI im Gesundheitswesen.

Moderne Messenger Dienste, sind zusammen mit der Online-Terminanfrage moderne digitale Kommunikationskanäle, die eine Vielzahl von Vorteilen bringen.

Viele kennen es bereits aus dem privaten Bereich. Der wohl bekannteste öffentliche Messenger-Dienst ist WhatsApp von Meta.

Die Vorteile von TI-Messengern sind vielfältig, entlasten alle den Empfang, das Telefon, durch asynchrone Kommunikation.

  • Produktivitätssteigerung: Effektivität – Zeitersparnis – das Schreiben einer kurzen Nachricht geht deutlich schneller als ein Telefongespräch. Messenger-Dienste sind asynchron, zeitversetzt zum Telefon nutzbar.
  • Fehlerminimierung: durch die Verschriftlichung sind die Anfragen deutlicher präziser als am Telefon. Verständnisprobleme, z.B. durch Schwerhörigkeit oder Sprache werden verringert.
  • Mobilitätssteigerung bei Hausbesuchen. Fotos, z.b von Wunden, Hautproblemen können mit dem Smartphone fotografiert und dem Arzt oder der Ärztin, der Facharztpraxis zur Beurteilung per Messenger zur Verfügung gestellt werden. Verschlüsseltes, einfaches, sicheres Versenden von – über KIM (Kommunikation im Medizinwesen) – Nachrichten.
  • Modere Schnittstellen: MessengerProgramme werden mit dem Praxis- oder Krankenhausverwaltungssystem verknüpft und stehen allen Berechtigten in Echtzeit zur Verfügung.
  • Die praxisinterne Kommunikation wird vereinfacht. Kurze Textnachrichten in der Praxis werden möglich.
  • Ortsunabhängige Kommunikation zwischen Apotheken, Ärzten, Pflegediensten, Krankenhäusern… wird durch Messenger Dienste möglich.
  • Gesteigerte Attraktivität der Praxis. Die Integration und Nutzung von Messenger-Diensten, wie auch eine Online-Terminanfrage,  präsentiert eine Arztpraxis als modernen Gesundheitsdienstleister, die mit der Zeit geht. Mehr Patientenbindung, Attraktivität für Neupatienten und als Entscheidungskriterium bei der Suche nach neuen Mitarbeitern:innen.
  • Die Zufriedenheit, die Arbeitsbelastung der Mitarbeiter:innen wird gefördert. Mehr Zeit für die eigentlichen Aufgaben in einer Praxis.
  • Größere Sicherheit: Eine E-mail ist in der Regel ein unverschlüsselter Kanal und darf nach der DSGVO nicht für die Versendung von Patientendaten genutzt werden. Ein geeigneter verschlüsselter Messenger-Dienst ist dagegen verschlüsselt und darf genutzt werden.
  • Interne Verknüpfung: Der Messenger wird Teil der TI-Telematik-Infrastruktur, die ständig ausgebaut und untereinander verknüpft werden

Welche Anforderungen muss ein Messenger-Dienst erfüllen?

Damit eine Praxis von diesen Vorteilen profitieren kann, muss der Messenger einige Schlüsselanforderungen erfüllen.

Voraussetzung für einen DSGVO-konformen Messenger Dienst

  • Ende-zu-Ende Verschlüsselung (pier-to-pier) Daten dürfen niemals unverschlüsselt versendet oder empfangen werden, damit nur Sender und Empfänger Zugriff auf die Daten haben.
  • Keine Zentrale Datenspeicherung auf Servern. Die Daten dürften nur auf den Endgeräten, Handys, PCs, gespeichert werden.
  • Die Vermittlungsserver sollten nicht außerhalb der EU stehen.

Ein Messenger Dienst bedeutet nicht ständige Verfügbarkeit zu suggerieren. Anders als im privaten Bereich wird nicht erwartet, dass eine sofortige Antwort erfolgt. Die Patienten sind generell froh, überhaupt eine Nachricht an die Praxis auch außerhalb der Praxiszeiten übermitteln zu können.  

weitere Informationen:

Das E-Rezept die  E-Verordnung e-Rezept
Der Elektronische Medikationsplan  eMP
Die elektronische Patientenakte  ePA
Die elektronische Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung eAU

Die Gematik veröffentlicht auf Ihrer Webseite neue Entwicklungen, neue Anwendungen für die Digitalisierung im Gesundheitswesen.

Podcasts in der Medizin, der medizinischen Ausbildung gewinnen zunehmend an Bedeutung.

Das Angebot an Podcasts hat in den letzten Monaten stark zugenommen. Die Covid19 Pandemie hat die rasante Entwicklung von Audioinhalten zu medizinischen Themen noch beschleunigt.

Für Mediziner und Studierende, Auszubildende in Gesundheitsberufen, gibt es bereits viele Podcasts zu unterschiedlichen Themen, Studien- und Ausbildungsinhalten.

Expertinnen und Experten sprechen dabei über die Diagnostik, die Behandlung von Krankheiten, Therapien, Pflege, Impfstoffe, neue Entwicklungen in der Gesundheits- und Medikamentenforschung… Gerade die Informationen zu den Covid19 Behandlungen, den verschieden Impfstoffen und Medikamenten hat viele dazu bewogen, Podcasts aus dem Netz zur Informationsgewinnung zu nutzen. Zu fast allen Gebieten der Medizin gibt es Podcasts und es werden täglich mehr.

Podcasts können auf dem Weg zur Arbeit, beim Joggen oder Radfahren oder auch einfach zu Hause gehört werden. Smartphones, MP3-Player Tablets, Computer, Smart TV, oder die diversen Sprachassistenten, wir Amazon Alexa, Google Home, Apple Siri… sind die häufig genutzte Ausgabemedien.

Auch zum wichtigen Thema der Digitalisierung im Gesundheitswesen, der Praxis IT, der Webseiten-Entwicklung, der IT- und Datensicherheit im Gesundheitswesen, werden zahlreiche Podcasts veröffentlicht.

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Webseiten, Webdesign für Arzt- und Zahnarztpraxen im Jahr 2022 Die Umsetzung der User Experience UX wird entscheidend für den Erfolg von Praxiswebseiten.

Die Entwicklungen der Konzeption, der Gestaltung von erfolgreichen Praxiswebseiten gehen immer weiter. Neue Möglichkeiten der Kommunikation, neue Webseiten- und Browser-Technologien, nicht zuletzt der Netzausbau und der 5G Mobilfunkstandard werden das Netz revolutionieren, den digitalen Wandel möglich machen.

  • AMP und PWA sind wichtige Browser-Technologien mit denen sich Webentwickler 2022 beschäftigen sollten.
  • Neuromarketing spielt bei der Umsetzung und dem Design von Webseiten eine entscheidende Rolle.
  • UX-DesignUser Experience, die Nutzererfahrung wird zum „Gamechanger“ in den kommenden Jahren. Der Ladezeit, dem Design, der Usebility – Bedienfreundlichkeit, der optischen Gestaltung, den Text, Bild- und Videoinhalten gelten größte Aufmerksamkeit bei der Entwicklung von Praxis-Webseiten und beim Online-Marketing.
  • Barrierefrei Webseiten werden wahrgenommen. Moderne digitale Möglichkeiten, Voice Search, Sprachassistenten, Vorlesefunktionen schaffen immer mehr Möglichkeiten der Inklusion, der Teilhabe von behinderten Mitmenschen. Webseiten sollten heute barrierefrei programmiert und als wichtiges Element der Nutzererfahrung UX User-Experience wahrgenommen werden.
  • Social MediaFacebook, Instagram (Meta), Twitter, Pinterest YouTube und TicToc werden zu noch wichtigeren Playern im Online-Marketing. TicToc , wird mit seinem Angebot an Kurzvideos speziell junge Nutzer verstärkt ansprechen. Die selben Inhalte über mehreren Kanäle gleichzeitig veröffentlicht – Multichannel-Marketing. Sharing-Möglichkeiten machen das möglich.
  • Google und Bing Unternehmensprofile werden immer wichtiger für lokale Unternehmen und Arztpraxen.
  • Videos und Erklär-Videos, Podcasts werden zu zentralen Elementen bei der Kommunikation mit Kunden, Patientinnen und Patienten in Gesundheitsunternehmen wie Arztpraxen, Zahnarztpraxen, Krankenhäusern. Videos können behinderte Menschen neue Informationsmöglichkeiten verschaffen. Erklärvideos mit Gebärdensprache, Untertiteln sind wirksame Möglichkeiten der Teilhabe.
  • Conversiontracking, die Messung von Besucherströmen, den Webseitenbesuchern mittels Tracking Tools – Piwik oder Google Analytics – wird noch entscheidender.
  • Google Ads, bezahlte Werbung SEA wird bei richtiger Umsetzung, statistisch ausgewertet und überwacht, zu mehr Erfolg für Unternehmen, Arzt- und Zahnarztpraxen im Internet führen.
  • Kundenbewertungen – Rezensionen von Patientinnen und Patienten werden zum wichtigen Rankingfaktor für die UX – die Nutzererfahrung. Sie tragen zudem zur Patientenbindung bei. Bewertungsmanagement, die Antwort auf Bewertungen, seien sie schlecht oder gut, vorausgesetzt.

Neue Technologien werden das Internet, die gesamte Suche nach Unternehmen, der Gesundheitsbranche revolutionieren. Das sog. Metaverse – Metaversum hält Einzug und wird durch den Ausbau des 5G Netzes für jeden und jede überall nutzbar. Das ist der nächste große Schritt und geht weit über das bisherige Internet hinaus.

Diesen Artikel als QR-Code

Mit Content-Marketing für Praxis-Webseiten neue Patientinnen und Patienten gezielt ansprechen und gewinnen.

Gerade die Covid19 Pandemie hat gezeigt, wie wichtig gesundheitliche Fragen und deren Beantwortung bei der Suche im Internet sind. Die Suche nach Informationen zur Gesundheit gehören zu den nachgefragtesten Themen im Internet.

Im sensiblen Bereich der Gesundheit spielen Vertrauen, die persönliche Ansprache und Zuwendung eine besondere Rolle. Aktuelle Themen wie z.B: der Klima- und Umweltschutz, die Nachhaltigkeit machen den Unterschied. Auch für Social Media und die Suchmaschinen-Optimierung SEO spielen spezifische Inhalte, relevanter Content, interessante informative Textbeiträge eine wichtige Rolle.

Für die Erstellung von relevantem Content, von Inhalten und Texten im Gesundheitswesen sind wichtig:

  • Leicht verständliche Texte,  – kein medizinisches Fachvokabular verwenden.
  • Die Menschen ernst nehmen, sensible Texte formulieren.
  • Was erwartet der Patient in der Praxis, welche Leistungen werden angeboten. Zentrale Inhalte in das Blickfeld des Besuchers.
  • Was sind die Stärken Ihrer Praxis?
  • Gibt es besondere Leistungen oder Möglichkeiten, die die Praxis von anderen abhebt, z.B. neue Diagnosegeräte? Alleinstellungsmerkmale wie z.B. Nachhaltigkeit und Umweltschutz, eine besondere Behandlung hebt eine Arztpraxis von anderen ab.
  • Verständliche, informative Texte sind Teil der Nutzererfahrung (User Experience) und haben Auswirkung auf das Ranking von Webseiten.
  • Konkrete Antworten auf häufig gestellte Fragen – FAQ. 

    Dazu sollte eine Untersuchung der Suchanfragen und Keywords zu den von der Praxis angebotenen Leistungen vorausgehen. Diese sollten vor der Texterstellung ermittelt werden.
    Voice Search, die Sprachsuche mittels Smartphones oder Sprachassistenten wie Siri, Google Home, Alexa & Co. machen die Suche im Internet komplexer und umgangssprachlicher. 
  • Werden aktuelle Themen wie z.B. Nachhaltigkeit, Klima- und Umweltschutz umgesetzt? Das sollte sich in den Inhalten widerspiegeln.
  • Suchmaschinen , wie Google reagieren auf häufig gesuchte Keywords, Keyword-Kombinationen, Fragen.
    Fehlen wichtige Keywords in den Texten, kann der Inhalt durch die Suchmaschinen von Google & Co., der User, der Patient die Webseite schlecht oder gar nicht finden.

Aktuelle Themen und Inhalte im Gesundheitsbereich verändern sich ständig. Regelmäßige Aktualisierung der Praxis-Webseiten, der Social Media Profile, aktuelle News gehören heute wie selbstverständlich zu den Aufgaben einer Arzt- oder Zahnarztpraxis. 

Videos: Bewegtbilder sind heute wichtige Informationsquellen und sollten unbedingt bei der Erstellung von Content einbezogen werden. Das stärkt die User Experience und wird immer wichtiger bei der Sichtbarkeit und der Suchmaschinenoptimierung – SEO.

Social Media ist bei vielen Praxisbetreibern noch nicht angekommen.  Social Media Kanäle  haben enorme Bedeutung.  Facebook, Instagram, Twitter & Co bieten die Möglichkeit Praxisprofile zu erstellen. Die Inhalte, Fotos und Videos  sollten sich auch hier wiederfinden.

Tipp: Die Digitalisierung und das Online-Marketing für Arzt- und Zahnarztpraxen kosten Zeit und verlangen regelmäßige Pflege und Aktualisierung. Das ist weder durch die Ärzte:innen noch durch die Mitarbeiter:innen dauerhaft durchführbar. Vertrauen Sie einer Agentur, die diese Leistungen für Ihre Praxis übernimmt. 

Content-Marketing-Texte-Inhalte-Webseiten

Die eAU, die elektronische Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung – AU, ist Teil der TI-Telematikinfrastruktur im Gesundheitswesen. Sie soll die digitale Übermittlung von AU ermöglichen.

Die verpflichtende Benutzung der eAU sollte von Januar 2022 an für alle Vertragsärztinnen:ärzte, Vertragszahnärztinnen:ärzte und Vertragskrankenhäuser gelten. Der Start der eAU aus verschiedensten Gründen  auf den 1. Januar 2023 verschoben. Als zusätzliche Erweiterung sollen Anfang 2023 auch die Arbeitgeber die eAU erhalten.

Die eAU ist Teil der TI der Telematikinfrastruktur im Gesundheitswesen. Die Vorteile der eAU

  • Keine Kopien, Blaupausen, Durchschriften mehr nötig. Das spart Kosten und Zeit.
  • Krankmeldungen können nicht mehr verloren gehen. Sie sind elektronisch gespeichert.
  • Keine unnötigen Ausdrucke mehr. Papierlose Übermittlung der Krankmeldung.
  • Auf Portokosten, Briefumschläge kann verzichtet werden.
  • green: Umweltschutz und Nachhaltigkeit. Papier, Ausdrucke. Anfahrtswege zum An- und Abholen der AU entfallen, werden bei der eAU nicht mehr benötigt. Das hilft der Umwelt, der Nachhaltigkeit von Praxen.
E-AU-Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung

weitere Informationen:

Das E-Rezept die  E-Verordnung e-Rezept
Der Elektronische Medikationsplan  eMP
Die elektronische Patientenakte  ePA
Die elektronische Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung eAU

Die Gematik veröffentlicht auf Ihrer Webseite neue Entwicklungen, neue Anwendungen für die Digitalisierung im Gesundheitswesen.

Telekonsil: Telemedizinischer Austausch in der Medizin zwischen Ärzten:innen, Therapeuten:innen über Video-Konferenz Apps..

Patientendiagnosen, Behandlungsempfehlungen, Medikationspläne können interdisziplinär, weltweit ausgetauscht und besprochen werden. Die Vorteile für Mediziner und Patienten liegen auf der Hand. 

  • Video Konferenz Apps erlauben die Teilnahme mehrerer Fachärzte an einer Besprechung.
  • Die Besprechungen können ortsunabhängig geführt werden. Telekonsile können helfen, die flächendeckende medizinische Versorgung zu sichern.
  • Zeitversetztes , asynchrones teilen von Video- und Audioinhalten werden ermöglicht. So können Diagnosen weltweit von Ärztinnen- und Ärzten diskutiert werden.
  • Das teilen, das  gemeinsame Betrachten, von Medikationsplänen , MRT und CT Aufnahmen, Fotos z.B. beim dermatologischen Hautscreening…  werden ermöglicht.
  • Telekonsile helfen der Umwelt durch die Vermeidung von unnötigen Wegen zwischen den Arztpraxen, Krankenhäusern,Apotheken…

Die Zukunft hat bereits begonnen.
Digitale  Zusammenkünfte zwischen Medizinern, Forschern, Studierenden…. verschiedener Fachrichtungen in der Medizin werden durch KI – Künstliche Intelligenz und das Metaversum – engl.  Metaverse noch viel weitergehende Möglichkeiten der Interaktion erlauben.

Telekonsil – Vernetzung von Medizine

weitere Informationen:

Das E-Rezept die  E-Verordnung e-Rezept
Der Elektronische Medikationsplan  eMP
Die elektronische Patientenakte  ePA
Die elektronische Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung eAU
Die digitale Anwendungen DIGA


Die Gematik veröffentlicht auf Ihrer Webseite neue Entwicklungen, neue Anwendungen für die Digitalisierung im Gesundheitswesen.

Umweltschutz, Klima, Nachhaltigkeit, Kosteneffizienz. Die Möglichkeiten für Praxen, der Medizin sind vielfältig.

Die zunehmende Wahrnehmung von Umweltthemen, steigenden Energie- und Materialkosten beim Betrieb von Arzt- und Zahnarztpraxen, Apotheken, Krankenhäusern…

Das Umdenken von Praxisbetreibern nachhaltiger und grüner zu werden führt zu mehr Umwelt- und Klimaschutz, nachhaltigerem Wirtschaften mehr Effizienz (Kostenreduktion) und einem positiven Image .

Dabei liegen die Chancen für Praxisbetreiber und andere Gesundheitsdienstleister nicht nur in den neuen Möglichkeiten der Digitalisierung. Jedes Unternehmen kann durch eine nachhaltigere, umwelt- und klimafreundliche Einstellung, ökologischer, grüner agieren. Nicht zuletzt wird das Image, die positive Wahrnehmung gelebter Werte gesteigert. Auch für die Suche nach Mitarbeiter:innen für offene Stellen und Auszubildungsplätze haben grüne Themen eine große Bedeutung.

diese Praxis ist modern und nachhaltig aufgestellt und geht mit der Zeit -.

Die grüne Arztpraxis.

Hier nur einige Beispiele:

  • Tauschen Sie alte Geräte, wie Kühlschränke, Waschmaschinen, Spülmaschinen… gegen neue. Umweltfreundliche, energie-effiziente Geräte (Energieeffizienzklasse A bis A+++)
  • Einsatz von digitalem Röntgen ohne umweltschädliche Chemikalien. Digitales Röntgen kommt ohne Entwickler- oder Fixierflüssigkeiten aus. Das herkömmliche Röntgenfilm benötigt Speicherfolien oder Sensortechnologie. Schädliche Lösungen, deren Lagerung und Entsorgung entfallen beim digitalen Röntgen komplett. Die Patientengesundheit wird gefördert. Digitale Bildgebung kommt ohne schädliche Strahlung aus. Gleichzeitig wird die Bildqualität deutlich erhöht. Digitale Röntgenbilder können mittels der TI-Infrastruktur in Praxen, mit Fachärzten, Krankenhäusern, Reha- und Pflegeeinrichtungen und natürlich innerhalb der Arzt- oder Zahnarztpraxis geteilt werden.
  • Setzen Sie bei der Beleuchtung auf moderne LED Technik. Alte Leuchtmittel, Glühbirnen und Leuchtstoffröhren sind Energiefresser und belasten zusätzlich die Umwelt.
    Tageslichtsensoren sorgen immer für die richtigen Lichtverhältnisse. Bei Sonnenschein, sinkt damit der Stromverbrauch.
  • Bewegungsmelder in bestimmten Räumen wir in Fluren, Toiletten sparen Energie. Intelligente Beleuchtungssysteme, Tageslichtsensoren, – Beleuchtung nur wenn sie benötigt wird –
  • Zeitschalt-Uhren nutzen, für Geräte die nicht dauerhaft, Tag- und Nacht in Betrieb sein müssen.
  • Smarte Steuerungssystem nutzen. Es gibt heute Steuerungs- und Überwachungssysteme, die für eine energieeffiziente, intelligente Steuerung, das Monitoring von Energieverbrauchern sorgen.
    Das führt zu optimierten Strom- und Gasverbräuchen, mehr Kosteneffizienz und trägt gleichzeitig zum Umweltschutz bei.
  • Moderne Thermostate für die Heizkörper lassen eine smarte Kontrolle der Raumtemperatur zu. Viele lassen sich per App über das Smartphone steuern und einstellen.
  • Einsparpotenziale bei Heiz- und Gebäudeenergie nutzen. Die Kosten für Gas- und Ölheizungen steigen exorbitant. Die Nutzung von modernen Wärmepumpen-Technologien, die Nutzung von Erdwärme…, die Kopplung unterschiedlicher, umweltfreundlicher, nicht von fossilen Energieträgern abhängigen Technologien, schonen die Umwelt und den Geldbeutel. Lassen Sie sich gegebenenfalls von einem Fachmann beraten zu reduziertem Energiebedarf und aktuellen Förderprogrammen.
  • Richtiges Lüften. Lassen sie Ihre Fenster nicht dauerhaft auf „Kipp“ stehen. Zwischenzeitliches Stoßlüften bei ausgeschalteten Heizkörpern schafft besseres Klima in den Praxisräumen.
  • Wasser sparen, den Wasser– und Energieverbrauch senken. Um jederzeit über Heißwasser zu verfügen, werden meist Zirkulationspumpen in Praxen eingesetzt. Hierbei zirkuliert das heiße Wasser permanent zwischen Heizkessel und Wasserhähnen. Dabei wird unnötig viel Energie verbraucht. Intelligente Steuerungssysteme steuern den Warmwasserverbrauch, bedarfsgerecht, z.B. zu den Öffnungszeiten der Praxis. Intelligentes Energiemanagement wird von vielen Installations-Unternehmen angeboten. Auch der Austausch von Toilettenspülungen und Wasserhähnen gegen sensorgesteuerte, intelligente Armaturen hat enormes Einsparpotenzial.
  • Nutzen Sie Sonnenenergie. Durch moderne Photovoltaik-Anlagen lassen sich je nach Dachfläche, , idealerweise bei einer Dachneigung von 30-50 Grad, große Mengen an kostenlosem Solarstrom erzeugen. Für solche Solaranlagen gibt es bereits viele unterschiedliche Modelle, je nach Anforderung. Zahlreiche Anbieter, die auch zu staatlichen Fördermitteln beraten finden sich bereits auf dem Markt. Viele Möglichkeiten für Dachflächen, Fassaden und sogar Fensterflächen werden etabliert. Neue Möglichkeiten mit Sonnenenergie Strom zu erzeugen gibt es bereits, bzw. stehen sie vor der Marktreife.
  • Moderne ökologische Wärmedämmung für Praxen nutzen. Alternative Dämmstoffe aus nachhaltigen Recyclingmaterialien, senken Energieverbräuche, steigern die Energieeffizienz und schonen die Umwelt. Interessante Informationen bei der Verbraucherzentrale.
  • Nutzen Sie Solarthermische Anlagen, die Sonnenenergie für die Erwärmung von Wasser. Die Anlagen haben enormes Potenzial, helfen die Energiekosten von Praxen zu senken. Solarthermische Anlagen werden von der KFW Bank gefördert und von vielen Firmen angeboten.
  • Wärmepumpen-Technologien, sind sinnvolle moderne Alternativen, für die Energieversorgung.
  • Ein „Gründach“ und Fassadenbegrünung helfen der Natur und dem Wohlbefinden. Stimmen die Voraussetzungen, können hier ökologisch wertvolle Naturräume entstehen. Gleichzeitig kann die Klimatisierung der Räumlichkeiten und eine natürliche, zusätzliche Wärmedämmung realisiert werden. Idealerweise kann man gänzlich auf „Stromfresser“ wie Klimaanlagen verzichten.
  • Steht ein Umbau oder Neubau von Praxen, Praxisräumlichkeiten an, sollten nachhaltige Baumaterialien verwendet werden. Viele Baustoffe aus Recyclingmaterial stehen heute zur Verfügung.
  • Ersetzen Sie herkömmliche Batterien durch Akkus.
  • Wechseln Sie den Stromanbieter. Viele Versorger bieten 100% Ökostrom aus erneuerbaren Energien. Intelligente Steuerungen und Sensorsteuerung bei der Stromversorgung sparen erheblich Energiekosten und helfen der Umwelt. Mit der Verbesserung der Ökobilanz , die CO2 Bilanz von Arzt- und Zahnarztpraxen, punktet ein Praxis im Wettbewerb, in der Wahrnehmung.
  • Umweltfreundliche Materialien lassen sich vielerorts auch in Arztpraxen nutzen ohne den Anforderungen an Hygiene und Sauberkeit zu widersprechen. Einweghandtücher vermeiden, Kleidung und Handtücher mit ökologischen Waschmitteln reinigen lassen. Ökologisch abbaubare Reinigungsmittel verwenden. Biologische VAH-zertifizierte Desinfektionsmittel Nachfüllverpackungen aus Recycling-Kunststoff sind schon für viele Produkte vorhanden.
  • Recyclingpapier für notwendige Ausdrucke, Toilettenpapier und Tücher, ökologische Putzmittel verwenden, Verpackungsmaterial aus Kunststoff möglichst vermeiden oder auf die Wiederverwertbarkeit achten.
  • Ausdrucken vermeiden. Wenn möglich, verzichten Sie auf unnötiges Ausdrucken von Dokumenten. Wenn gedruckt werden muss, wie bei bestimmten Behandlungsverträgen, nutzen Sie beidseitigen Druck, drucken nur die Seiten, die tatsächlich gedruckt werden müssen.
  • Wenn Praxis-Flyer oder Visitenkarten erstellt werden sollen, nutzen Sie den nachhaltigen Druck auf Umwelt- und Recyclingpapier. Wenn möglich ganz darauf verzichten. Die digitalen Möglichkeiten mittels Online-Marketing und QR-Codes sind die bessere, umweltfreundliche Alternative.
  • Ultraschallgele in Nachfüllverpackungen bestellen.
  • Becher für Urinproben wiederverwenden. Einweg-Plastikbecher schaden massiv der Umwelt und der Natur. Nutzen Sie Glas oder alternative Rohstoffe, wiederverwendbare Becher mit Schraubverschluss sind nachhaltig und leicht zu reinigen.
  • Verwenden Sie keine Einweg-Zahnbürsten, Q-Tips…. Alternative, biologisch abbaubare Materialien, wie z.B. aus Bambus, sind fast überall erhältlich. Das Angebot an umweltfreundlichen, nachhaltigen Produkten – Bechern, Besteck, Schalen aus alternativen Rohstoffen, wächst ständig.
  • Biologisch abbaubare Desinfektions- und Reinigungsmittel verwenden. Sie gibt es bereits für Haut- und Hände, Oberflächen und für medizinische Instrumente.
  • Reinigung von Kleidung, Handtüchern in der Waschmaschine nur bei optimal gefüllter Maschine, bei geringen Temperaturen. Nur bei starker Verschmutzung sind höhere Temperaturen erforderlich. Sparprogramme nutzen. Verzichten Sie gänzlich auf Weichspüler als große Umweltverschmutzer. Duftöle sind eine gute Alternative.
    Wenn möglich nutzen Sie Waschbälle, die die Wäsche mittels statischer Ladung reinigen. Das funktioniert gut.
    Bei starker Verschmutzung ist das Waschergebnis durch Waschbälle nicht ausreichen
  • Reinigungsutensilien wie Lappen, Wischmops… können gewaschen und wiederverwendet werden.
  • Mülltrennung und Müllvermeidung. Neben der Verwendung von umweltschonenden Materialien ist es wichtig, die Umwelt und Ressourcen zu schonen. durch das Trennen von Müll. Die Müllvermeidung fängt schon beim Einkauf der Materialien an. Großgebinde für häufig genutzte Materialien einkaufen. Regionale, ökologisch orientierte Anbieter nutzen. Dadurch können enorme Mengen an Verpackungsmüll sowie Anfahrtswege, Energiekosten eingespart werden.Sortenreine Trennung von Müll und Abfall. Metall, Papier, Glas, Verpackungen, Kunststoff, Batterien oder Biomüll sortenrein trennen. So wird eine weitere Verwertung als Sekundärrohstoff – Recycling oder eine sortengerechte Entsorgung gewährleistet. Sorgen Sie für die fachgerechte Entsorgung von abgelaufenen Medikamenten.
  • Biomüll – Biologisch abbaubare Müllbeutel sind heute in jedem Supermarkt zu erwerben. noch besser sind auswaschbare Gefäße zur Wiederverwendung.
  • Papiermüll vermeiden. Bestellen Sie unnötige Werbepost, Kataloge ab. Das schont Ressourcen, unsere Wälder.
  • Digitale Infrastruktur. IT Server und Praxisdaten auf Cloud-Server transferieren (Cloud-Anbieter). Das ist nicht nur ökologisch sinnvoll sondern vermehrt die Sicherheit der IT-Infrastruktur in der Praxis. Zusätzlich werden immense Kosten eingespart.
  • Einsatz der neuen digitalen Möglichkeiten der Kommunikation wie der elektronische Patientenakte, dem e-Rezept, der Video-SprechstundeMessenger-Diensten, digitaler Impfausweis, eMP-elektronischer Medikationsplan oder QR-Code… Hier sind große Mengen an Papier einzusparen. Fahrten vom und zum Arzt werden überflüssig und der Umwelt wird geholfen. 
  • Verzichten Sie auf Papierausdrucke für z.B: Aufklärungsbögen. Sie können den Patientinnen- und Patienten digital, auf Tablets zum Lesen zur Verfügung gestellt werden. Notwendige Unterschriften werden über ein sog. „Signing pad“ unterzeichnet. Die Daten liegen dann bereits digital im Praxis-Management-System vor. Das Scannen von Papierdokumenten entfällt, die Unleserlichkeit von Handschriften vermieden.
  • Das e-Health-Gesetz von 2016 erlaubt auch die digitale Rechnung (Privatabrechnungen). Dadurch können Briefumschläge, Papier und Portokosten eingespart werden.
  • Notizzettel, z.B zur Erinnerung von Terminen vermeiden. Die digitale Terminerinnerung per Push-Nachricht, SMS oder E-Mail ist in modernen Praxis-Management-Systemen mit Online-Terminvergabe heute Standard.
  • Weisen Sie Patienten auf die Möglichkeiten der Digitalisierung, z.B. den digitalen Impfausweis, hin. Das schont die Umwelt, das Klima spart Zeit und erübrigt unnötige Fragen der Patientinnen und Patienten.
  • Arbeitskleidung CO2-neutral, z.B. aus Recycling Stoffen, kaufen. Nachhaltige Kleidung wird von vielen Händlern und Manufakturen angeboten.
  • Sterilisation statt Wegwerfmaterial. Sterilisieren Sie medizinische Geräte selbst.
  • Schulung der Mitarbeiter:innen. Sensibilisieren und informieren sie über die Nachhaltigkeit und die Einhaltung von Umweltstandards. Wie verhalte ich mich nachhaltig, wo gibt es Optimierungsbedarfe. Lassen Sie sich beraten, die Mitarbeiter schulen.
  • Stellen Sie den Mitarbeiter:innen Getränke, Wasser und Säfte, in Mehrwegflaschen zur Verfügung.
  • Plastikmüll lässt sich nicht immer vermeiden. Wenn es Plastik sein muss, dann aus Polyethylen. Das enthällt keine Weichmacher, Polyethylen lässt sich rückstandslos verbrennen. Es entstehen dabei Kohlenstoffdioxid und Wasser fast ohne giftige Nebenprodukte.
    Polyethylen gilt als unbedenklich.
    PE ist zu 100 Prozent recycelbar. Mithilfe verschiedener werkstofflichen Verfahren können die gebrauchten Kunststoffverpackungen entweder direkt zu neuen Produkten umgeschmolzen oder zu Recycling-Granulat verarbeitet werden. Dieser körnige Recyclingkunststoff ist eine kostengünstige Alternative gegenüber Neuware und hochwertiges Ausgangsmaterial für die Kunststoff verarbeitende Industrie.
  • Grüne Kunststoffe, z.B. aus Algen, sind in der Entwicklung und können in Zukunft der Industrie ganz neue, umweltfreundliche, nachhaltige Möglichkeiten zur Produktion von z.B. Verpackungen ermöglichen.

Grüne Themen, der Klima- und Umweltschutz sind heute wichtige Themen für die Beurteilung, die Wahl für oder gegen eine Praxis. Sie steigern die UX die User-Exerience, die Nutzererfahrung und damit die positive Wahrnehmung der Webseite einer Praxis….

Achtung: Nachhaltig im eigentlichen Sinne wird eine Praxis nur dann, wenn Sie auf grünen Strom setzt und auch die Dienstleister wie Hosting-Unternehmen grünen Strom verwenden. Es gibt mittlerweile zahlreiche Anbieter, die grüne Energien verwenden. Dabei sollte darauf geachtet werden, dass es sich um echten grünen – im Gegensatz zu grauem Strom, – hier ist der Strom nur anteilig aus erneuerbaren Energien -, handelt.

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