Drogerieketten vs. Apotheken:

Wie dm, Rossmann & Lidl 2025/26 den Arzneimittelmarkt verändern.

Der Markt für rezeptfreie Medikamente (OTC-Produkte) steht vor einem tiefgreifenden Wandel. Drogerieketten wie dm, Rossmann und Lidl erweitern ihr Geschäftsmodell und steigen massiv in den Versandhandel mit Medikamenten ein. Was bedeutet das für Apotheken, Patienten und die Gesundheitsversorgung in Deutschland?

Warum Drogeriemärkte jetzt Arzneimittel verkaufen

Immer mehr Handelsriesen nutzen rechtliche Spielräume, um in den Milliardenmarkt für OTC-Produkte einzusteigen:

  • dm betreibt eine eigene Versandapotheke über Tschechien.
  • Rossmann plant ein Versandzentrum in den Niederlanden.
  • Lidl ist ebenfalls in der Vorbereitungsphase.
  • Der deutsche OTC-Markt hat ein Volumen von ca. 14 Milliarden Euro, davon entfallen 25 % auf Online-Versandapotheken wie DocMorris.

Herausforderungen für stationäre Apotheken

Der Einstieg der Discounter bringt massiven Wettbewerbsdruck mit sich. Besonders betroffen sind klassische Apotheken in Stadtteilen und ländlichen Regionen.

Was sich verändert:

  • Preisgünstige Eigenmarken verdrängen Markenprodukte.
  • Online-Bestellungen & Lieferungen ersetzen spontane Apothekengänge.
  • Kunden kaufen zunehmend Standardprodukte wie:

    Schmerzmittel, Vitamine und Nahrungsergänzungsmittel, Erkältungspräparate

  • Versandhandel wächst – laut SEMPORA-OTC-Studie 2025 erwarten Hersteller härtere Preisverhandlungen und sinkende Umsätze in Vor-Ort-Apotheken.

Gesundheitspolitische und gesellschaftliche Folgen

Apothekerverbände schlagen Alarm:
Ohne Unterstützung könnte die wohnortnahe Versorgung gefährdet sein.

Leistungen, die Drogerien nicht ersetzen können:
Hier steckt die große Chance für stationäre Apotheken

  • Rezeptprüfung & Medikationssicherheit
  • Persönliche Beratung und Wechselwirkungs-Check
  • Notdienst & Akutversorgung
  • Blutdruck- und Blutzuckermessungen, Impfberatung

Die ABDA (Bundesvereinigung Deutscher Apothekerverbände) fordert politische Maßnahmen, u. a.:

  • Begrenzung des Versandhandels
  • Förderung kleiner und ländlicher Apotheken
  • Stärkere Honorierung von Beratungsleistungen

Zukunft des Apothekenwesens: Wohin entwickelt sich der Markt?

Der Strukturwandel ist kaum aufzuhalten – aber Apotheken können reagieren, indem sie ihr Profil schärfen:

Strategien für die Zukunft:

Fokus auf Beratung und persönliche Betreuung
Ausbau von Dienstleistungen wie Bluttests, Impfungen, Medikationsmanagement
Spezialisierung auf verschreibungspflichtige Medikamente (Rx)
Kooperation mit digitalen Lösungen & E-Rezept-Services
Stärkung lokaler Kundenbindung – Online-Vernetzung
Zusammenschluss der Apotheken, Aufbau einer eigenen digitalen Vertriebs- und Marketingstruktur, für Vertrieb, Einkauf und Beratungsleistungen.
Nutzung von KI/AI Assistenten und OnlineshopsRobotic

Der Einstieg von dm, Rossmann und Lidl in den Medikamentenmarkt ist mehr als ein Trend – es ist der Beginn einer neuen Ära im Gesundheitswesen. Während Online-Plattformen mit günstigen Preisen punkten, bleibt der größte Vorteil der Apotheken: Nähe, Beratung und medizinische Kompetenz. Wer beides verbindet – digitale Services und persönliche Betreuung –, wird langfristig bestehen.


FAQ – Drogerieketten vs. Apotheken

1. Warum verkaufen Drogerieketten wie dm und Rossmann Medikamente?

Drogeriemärkte nutzen gesetzliche Möglichkeiten, um rezeptfreie Medikamente (OTC-Produkte) über Versandapotheken in EU-Ländern wie Tschechien oder den Niederlanden anzubieten. Dadurch erschließen sie einen Markt mit Milliardenumsatz.

2. Welche Medikamente bieten Drogerien im Online-Versand an?

Vor allem frei verkäufliche Produkte wie:

  • Schmerzmittel (z. B. Ibuprofen, Paracetamol)
  • Vitamine und Nahrungsergänzungsmittel
  • Erkältungspräparate
  • Magen-Darm-Produkte oder Allergiemittel

3. Was bedeutet das für Apotheken vor Ort?

Apotheken geraten durch niedrigere Preise und Online-Konkurrenz unter wirtschaftlichen Druck. Besonders kleinere und ländliche Apotheken sind gefährdet, wenn Kunden zunehmend online bestellen.

4. Welche Vorteile bieten Apotheken gegenüber Drogerien?

Apotheken übernehmen Aufgaben, die Onlinehändler nicht leisten können, wie:
✔ Persönliche Beratung und Wechselwirkungs-Check
✔ Rezeptkontrolle und Medikationssicherheit
✔ Notdienste, Impfberatung, Blutdruck- oder Blutzuckermessung
✔ Versorgung mit verschreibungspflichtigen Medikamenten

5. Können Drogerien Apotheken langfristig ersetzen?

Nein – sie können Standardprodukte verkaufen, aber keine pharmazeutische Beratung, Rezeptprüfung oder Notdienste übernehmen. Experten erwarten vielmehr einen Wandel: Apotheken werden sich stärker auf Beratung, E-Rezept, Zusatzservices und digitale Angebote spezialisieren.

6. Was fordert die ABDA (Bundesvereinigung Deutscher Apothekerverbände)?

Die ABDA setzt sich für politische Maßnahmen ein wie:

  • Begrenzung des Versandhandels mit Arzneien
  • Finanzielle Unterstützung für ländliche Apotheken
  • Honorierung von pharmazeutischer Beratung und Dienstleistungen

7. Wie entwickelt sich der Markt bis 2030?

Prognosen zeigen:

Apotheken spezialisieren sich auf Dienstleistungen, Rezeptpflicht-Sortimente und persönliche Gesundheitsberatung

Mehr digitale Bestellplattformen

Zunahme der Medikamentenlieferungen aus dem Ausland

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Wie künstliche Intelligenz – AI/KI – bei der Ermittlung von Kontraindikationen von Medikamenten behilflich sein kann*.

Gemäß verschiedener Studien gehören medizinische Fehler, falsche Medikamentengabe weltweit zu den führenden Todesursachen. Dies unterstreicht nicht nur die Tragik dieser Situation, sondern auch das Ausmaß des Problems. **

Die künstliche Intelligenz AI/KI kann in vielfacher Hinsicht bei Informationen zu Kontraindikationen von Medikamenten behilflich sein.

  1. Datenanalyse aus klinischen Studien: KI kann große Mengen an Daten aus klinischen Studien analysieren, um mögliche Kontraindikationen zu identifizieren, die für den Menschen schwer zu erkennen wären.
  2. Verknüpfung von Medikamenteninformationen: Mit der Hilfe von KI können Datenbanken erstellt werden, die Medikamenteninformationen aus verschiedenen Quellen kombinieren, um eine umfassende Liste von Kontraindikationen für jedes Medikament bereitzustellen.
  3. Vorhersage von Nebenwirkungen: Durch die Analyse von Patientendaten kann KI potenzielle Nebenwirkungen und Kontraindikationen vorhersagen, insbesondere wenn bestimmte Medikamente gleichzeitig eingenommen werden.
  4. Persönliche Medikamentenberatung: KI kann genutzt werden, um personalisierte Empfehlungen für Patienten basierend auf ihrer medizinischen Vorgeschichte und anderen Faktoren zu geben. Zum Beispiel könnte ein System einen Patienten warnen, wenn ein neu verschriebenes Medikament eine Kontraindikation mit einem anderen Medikament hat, das der Patient bereits einnimmt.
  5. Verbesserung der Etikettierung und Informationsverbreitung: KI kann dazu beitragen, die Informationen auf Medikamentenetiketten zu optimieren und sicherzustellen, dass sie aktuell, verständlich und vollständig sind.
  6. Interaktion mit anderen Medikamenten: KI kann genutzt werden, um zu analysieren, wie Medikamente miteinander interagieren, und so potenzielle Kontraindikationen identifizieren.
  7. Forschung und Entwicklung: Bei der Entwicklung neuer Medikamente kann KI dazu beitragen, potenzielle Kontraindikationen früher im Entwicklungsprozess zu identifizieren.
  8. Bildung und Schulung von Gesundheitsfachkräften: KI-Systeme können als Schulungsressource dienen, um Ärzten, Apothekern und anderen Gesundheitsfachkräften aktuelle und genaue Informationen über Kontraindikationen zu vermitteln.
  9. Monitoring in Echtzeit: Für Patienten, die mehrere Medikamente einnehmen, könnten KI-gestützte Apps oder Geräte entwickelt werden, die in Echtzeit überwachen, ob es zu gefährlichen Wechselwirkungen kommt.

Insgesamt hat die KI das Potenzial, die Sicherheit und Wirksamkeit der Medikamentenverabreichung erheblich zu verbessern, indem sie genaue, zeitnahe und relevante Informationen über Kontraindikationen bereitstellt.

*Es ist jedoch wichtig sicherzustellen, dass KI-Systeme in diesem Bereich gründlich getestet und validiert werden, um sicherzustellen, dass sie zuverlässige und genaue Ergebnisse liefern.

**Obwohl nur ein kleiner Prozentsatz aller medizinischen Eingriffe zu schwerwiegenden Komplikationen führt, hat das absolute Volumen der medizinischen Versorgung zur Folge, dass selbst ein geringer Prozentsatz eine signifikante Anzahl von Patienten betrifft.

Wie der Einsatz von Telepräsenzrobotern die Beratung in Apotheken vereinfacht, die Apotheken attraktiver, digitaler macht.

Telepräsenzroboter können in Apotheken auf verschiedene Weisen bei der Beratung von Menschen aus der Ferne helfen. Hier sind einige Beispiele:

  1. Videoübertragung: Telepräsenzroboter sind mit Kameras ausgestattet, die es ermöglichen, eine Live-Videoübertragung zwischen dem Roboter und dem Kunden herzustellen. Der Kunde kann über einen Bildschirm oder ein mobiles Gerät mit dem Roboter interagieren und Fragen stellen, als ob er direkt vor Ort in der Apotheke wäre.
  2. Sprachkommunikation: Die Telepräsenzroboter sind mit Spracherkennungstechnologie ausgestattet, die es dem Kunden ermöglicht, mündlich Fragen zu stellen und Anweisungen zu erhalten. Der Roboter kann die Fragen verstehen und entsprechend antworten oder den Kunden an das Apothekenpersonal vor Ort weiterleiten.
  3. Virtuelle Touren: Der Telepräsenzroboter kann mit Sensoren und Kameras ausgestattet werden, um dem Kunden eine virtuelle Tour durch die Apotheke zu ermöglichen. Der Kunde kann den Roboter steuern und sich in Echtzeit durch die Regale bewegen, um verschiedene Produkte zu sehen und Informationen darüber zu erhalten.
  4. Fernüberwachung: In einigen Fällen kann ein Telepräsenzroboter verwendet werden, um Kunden aus der Ferne zu überwachen und bei Bedarf medizinische Daten zu erfassen, wie zum Beispiel den Blutdruck oder die Körpertemperatur. Die Daten können dann an das Apothekenpersonal oder an medizinisches Fachpersonal zur Beurteilung und weiteren Beratung gesendet werden.
  5. Gerade für junge Menschen – z.B. die Generation Z, die mit neuen digitalen Möglichkeiten aufgewachsen sind, häufig Ihre Eltern und Großeltern digital begleiten, kann die Beratung in Apotheken mittels Telepräsenzrobotern höchst interessant sein. Zudem werden so auch junge Menschen neue Kunden der Apotheke und werden langfristig auf die Beratungsleistung der Apothekerin, des Apothekers gebunden.

  6. -Apothekerinnen und Apotheker können Beratungen über große Entfernungen mit Kundinnen und Kunden durchführen. Dieses Gespräch könnte in dem vorgesehenen Beratungsraum, anonym und unter Berücksichtigung des Datenschutzes mit Telepräsenzrobotern ermöglicht werden .

Die Verwendung von Telepräsenzrobotern in Apotheken ermöglicht es Kunden, Beratung und Unterstützung von Fachpersonal zu erhalten, auch wenn sie sich nicht physisch in der Apotheke befinden. Dies kann besonders nützlich sein, wenn Kunden aufgrund von Krankheit, Mobilitätsproblemen oder anderen Umständen nicht persönlich vorbeikommen können.

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Gematik: Digitale Anwendungen – Apps – Digitalisierung im Gesundheitswesen
Bundesministerium der Gesundheit (BMG): Digitalisierungsstategie
Förderprogramme des Bundesamtes für Soziale-Sicherheit: Förderprogramme für die Digitalisierung
Robotic: Roboter im Gesundheitswesen
Digitale Gesundheitsanwendungen: Medidoc
WDR Beitrag: Pflegenotstand – Kann künstliche Intelligenz helfen?

Digitalisierung, Automatisierung und Robotic in Apotheken

Die Digitalisierung und Automatisierung hat in den letzten Jahren Einzug in viele Bereiche unseres Lebens gehalten, und die Apothekenbranche bildet da keine Ausnahme. Eine der neuesten Entwicklungen in diesem Bereich ist die Verwendung von Robotik in Apotheken.

Diese Technologie ermöglicht es, dass eine Vielzahl von Aufgaben automatisiert und optimiert werden können. Beispielsweise können Roboter eingesetzt werden, um Medikamente zu sortieren, zu lagern und zu verwalten, sodass die Arbeit der Apotheker*innen effizienter wird und sie sich mehr auf Beratung und Kundenbetreuung konzentrieren können.

Ein weiterer Vorteil von Robotik in Apotheken ist die Verbesserung der Medikamentensicherheit. Durch den Einsatz von Robotern kann das Risiko menschlicher Fehler minimiert werden, was dazu beiträgt, dass Patienten die richtigen Medikamente in der richtigen Dosierung erhalten. Zudem können Roboter dazu beitragen, die Kontamination von Medikamenten zu reduzieren, indem sie die Einhaltung strenger Hygienevorschriften gewährleisten.

Die Digitalisierung in Apotheken hat jedoch auch ihre Herausforderungen. Einige Menschen befürchten, dass der Einsatz von Robotern zu einem Verlust von Arbeitsplätzen führen könnte. Andere machen sich Sorgen darüber, dass die Technologie zu fehlerhaften Entscheidungen führen könnte, insbesondere wenn es um komplexe medizinische Fälle geht.

Es ist jedoch wichtig zu betonen, dass der Einsatz von Robotik in Apotheken kein Ersatz für menschliche Fachkräfte ist, sondern vielmehr als Ergänzung und Unterstützung gesehen werden sollte. Apotheker*innen werden weiterhin eine wichtige Rolle bei der Beratung von Patienten und der Überwachung von Medikamenten spielen.

Insgesamt kann der Einsatz von Robotik in Apotheken dazu beitragen, die Effizienz zu steigern, die Medikamentensicherheit zu verbessern und die Arbeitsbelastung von Apotheker*innen zu reduzieren. Es ist jedoch wichtig, dass diese Technologie verantwortungsbewusst eingesetzt wird und dass die Rolle der menschlichen Fachkräfte in der Apothekenbranche weiterhin geschätzt und respektiert wird.Rege

Der Nutzung von VR-Virtual Reality, von VR Brillen in der Medizin, der Forschung, der medizinischen Ausbildung , von medizinischen Fachkräften gehört die Zukunft.

Wo werden 3D Video-Technologien, VR-Apps bereits heute in der Medizin und Forschung eingesetzt?

VR-Virtual Reality – virtuelle Realität – wird durch VR Brillen und 3d Technologien erlebbar gemacht, wird heute bereits in vielen Bereichen eingesetzt. Die Einsatzmöglichkeiten in der Medizin und Pflege, der Medikamenten- und Impfstoffentwicklung, der Geriatrie, Therapie sind vielfältig. Die Entwicklung von VR-Technologien geht immer weiter, neue Applikationen, 3D Videos und Animationen werden produziert. Hier nur einige Beispiele:

  • In der medizinischen Forschung, z.B. bei der Entwicklung von Impfstoffen werden VR-Apps erfolgreich eingesetzt. Dabei können die Wirksamkeit, die Art und Weise, wie Impfstoffe und Medikamente im Körper wirken anschaulich dargestellt werden.
  • VR Technologien werden in der Ausbildung, der Veranschaulichung von medizinischen Lerninhalten eingesetzt. Die „Reise durch den Körper“ wird virtuell möglich.
  • VR Brillen können Ärztinnen und Ärzte bei der Patientenaufklärung, z.B. vor Operationen helfen.
  • VR Brillen werden bereits bei Operationen eingesetzt.
  • Einsatz von VR Brillen in der Geriatrie. Die Bewohner und Bewohnerinnen von Altenheimen können mittels einer VR-Brille, neue Erlebnishorizonte erfahren, virtuell Städte und Landschaften erkunden, Museen besuchen. Das hat positive Auswirkungen auf den psychischen Gesundheitszustand, die mentale Gesundheit von Seniorinnen und Senioren. VR Technologien helfen gegen Langeweile und Tristesse. Bei älteren Modellen von VR-Brillen wurde in seltenen Fällen die sog. „Cyber-Sickness“ Schwindel und Übelkeit wurde festgestellt. Bei Studien mit der neuesten Generation von VR-Brillen traten diese Nebenwirkung nicht mehr auf.

Die Zukunft des Internets heißt Metaverse – Metaversum. VR Virtual Reality Apps können in unterschiedlichen Räumen zu neuen Nutzererfahrungen führen. Die Entwicklung neuer VR-Technologien geht kontinuierlich weiter.

QR-VR-Apps-Medizin

weitere Informationen:

Das E-Rezept die  E-Verordnung e-Rezept
Der Elektronische Medikationsplan  eMP
Die elektronische Patientenakte  ePA
Die elektronische Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung eAU
Roboter

Die Gematik veröffentlicht auf Ihrer Webseite neue Entwicklungen, neue Anwendungen für die Digitalisierung im Gesundheitswesen.

Der Einsatz von Drohen bietet großes Potenzial für Gesundheitsdienstleister, Rettungskräfte und Unfallopfer.

Wie der Einsatz von Drohnen die Belieferung von Krankenhäusern und Gesundheitseinrichtungen, die Rettung von Unfallopfern, z.B. die schnelle Lieferung von Verbandsmaterial, Medikamenten zum Unfallort, revolutionieren wird.

Es ist heute keine Frage der Technologie. Moderne Drohnen mit ausreichender Reichweite und Traglast stehen bereits zur Verfügung. Auch die notwendige Satelliten-Navigation, wird in vielen Bereichen, z.B. der Verkehrssteuerung bereits genutzt.

Die eigentlichen Hindernisse bestehen in den regulatorischen und rechtlichen Voraussetzungen. Heute benötigt jeder Drohnen-Flug noch eine Sondergenehmigung. Sind diese Hindernisse beseitigt, steht einem flächendeckenden Einsatz nichts im Wege. 

Die Verwendung von Drohnen bietet vielfältige Einsatzmöglichkeiten und kann gerade in zeitkritischen Situationen Leben retten.

  • Schnelle Belieferung von Medikamenten, Blutkonserven und Organen an Krankenhäuser und Arztpraxen.
  • Unterstützung bei der Suche und Bergung von Unfallopfern
  • Schnelle Ermittlung von Verkehrsunfallsituationen durch Onboard-Kameras und Lieferung von Notfallmedizin. Kameragestützte Unfallnothilfe, Ferndiagnose und Unterstützung in „erste Hilfe“ Situationen. Video-Übertragung an mobile Endgeräte (Handy, Laptop, Smart-TV, Multimediadisplays in Fahrzeugen..)
  • Telekonsiliarische Beratung. Das Hinzuziehen von Fachärzten und Spezialisten per Videokonferenz Anwendungen.
  • Einsatz in Katastrophengebieten. Hilfe bei der Suche nach Opfern, der Belieferung der Rettungskräfte und der Notfallmediziner in unzugänglichen Gebieten, wie Erdbebengebieten, gebirgigem Gelände oder dem Einsturz von Gebäuden.
  • Seenotrettung auf hoher See. Die Suche nach Schiffbrüchigen, havarierten Schiffen und abgestürzten Flugzeugen. Punktgenaue, GPS-gestützte Lieferung von SOS-Paketen, Rettungsmitteln.

Die Drohnen können in Einsatzfahrzeugen,  Notfall-Einrichtungen, remote gesteuert werden.

Der 5G Mobilfunkstandard wird den Einsatz von Drohnen flächendeckend ermöglichen

Der Einsatz von Drohnen hilft dem Umweltschutz. Viele Kurierfahrten und Notfall-Einsätze werden obsolet.

Drohnen-im-Gesundheits-und-Rettungswesen

Umweltschutz, Klima, Nachhaltigkeit, Kosteneffizienz. Die Möglichkeiten für Gesundheitsunternehmen, Arztpraxen, der Medizin sind vielfältig.

Die zunehmende Wahrnehmung von Umweltthemen, steigenden Energie- und Materialkosten beim Betrieb von Arzt- und Zahnarztpraxen, Apotheken, Krankenhäusern…

Das Umdenken von Praxisbetreibern nachhaltiger und grüner zu werden führt zu mehr Umwelt- und Klimaschutz, nachhaltigerem Wirtschaften mehr Effizienz (Kostenreduktion) und einem positiven Image .

Dabei liegen die Chancen für Praxisbetreiber und andere Gesundheitsdienstleister nicht nur in den neuen Möglichkeiten der Digitalisierung. Jedes Unternehmen kann durch eine nachhaltigere, umwelt- und klimafreundliche Einstellung, ökologischer, grüner agieren. Nicht zuletzt wird das Image, die positive Wahrnehmung gelebter Werte gesteigert. Auch für die Suche nach Mitarbeiter:innen für offene Stellen und Ausbildungsplätze haben grüne Themen eine große Bedeutung, gehören der Umwelt- und Klimaschutz zu den Werten junger Menschen

diese Praxis ist modern und nachhaltig aufgestellt und geht mit der Zeit „.

Die grüne Arztpraxis.

Hier einige Beispiele und Möglichkeiten:

  • Tauschen Sie alte Geräte, wie Kühlschränke, Waschmaschinen, Spülmaschinen… gegen neue. Umweltfreundliche, energie-effiziente Geräte (Energieeffizienzklasse A bis A+++)
  • Einsatz von digitalem Röntgen ohne umweltschädliche Chemikalien. Digitales Röntgen kommt ohne Entwickler- oder Fixierflüssigkeiten aus. Das herkömmliche Röntgenfilm benötigt Speicherfolien oder Sensortechnologie. Schädliche Lösungen, deren Lagerung und Entsorgung entfallen beim digitalen Röntgen komplett. Die Patientengesundheit wird gefördert. Digitale Bildgebung kommt ohne schädliche Strahlung aus. Gleichzeitig wird die Bildqualität deutlich erhöht. Digitale Röntgenbilder können mittels der TI-Infrastruktur in Praxen, mit Fachärzten, Krankenhäusern, Reha- und Pflegeeinrichtungen und natürlich innerhalb der Arzt- oder Zahnarztpraxis geteilt werden.
  • Setzen Sie bei der Beleuchtung auf moderne LED Technik. Alte Leuchtmittel, Glühbirnen und Leuchtstoffröhren sind Energiefresser und belasten zusätzlich die Umwelt.
    Tageslichtsensoren sorgen immer für die richtigen Lichtverhältnisse. Bei Sonnenschein, sinkt damit der Stromverbrauch.
  • Bewegungsmelder in bestimmten Räumen wir in Fluren, Toiletten sparen Energie. Intelligente Beleuchtungssysteme, Tageslichtsensoren, – Beleuchtung nur wenn sie benötigt wird –
  • Zeitschalt-Uhren nutzen, für Geräte die nicht dauerhaft, Tag- und Nacht in Betrieb sein müssen.
  • Smarte Steuerungssystem nutzen. Es gibt heute Steuerungs- und Überwachungssysteme, die für eine energieeffiziente, intelligente Steuerung, das Monitoring von Energieverbrauchern sorgen.
    Das führt zu optimierten Strom- und Gasverbräuchen, mehr Kosteneffizienz und trägt gleichzeitig zum Umweltschutz bei.
  • Moderne Thermostate für die Heizkörper lassen eine smarte Kontrolle der Raumtemperatur zu. Viele lassen sich per App über das Smartphone steuern und einstellen.
  • Einsparpotenziale bei Heiz- und Gebäudeenergie nutzen. Die Kosten für Gas- und Ölheizungen steigen exorbitant. Die Nutzung von modernen Wärmepumpen-Technologien, die Nutzung von Erdwärme…, die Kopplung unterschiedlicher, umweltfreundlicher, nicht von fossilen Energieträgern abhängigen Technologien, schonen die Umwelt und den Geldbeutel. Lassen Sie sich gegebenenfalls von einem Fachmann beraten zu reduziertem Energiebedarf und aktuellen Förderprogrammen.
  • Richtiges Lüften. Lassen sie Ihre Fenster nicht dauerhaft auf „Kipp“ stehen. Zwischenzeitliches Stoßlüften bei ausgeschalteten Heizkörpern schafft besseres Klima in den Praxisräumen.
  • Wasser sparen, den Wasser– und Energieverbrauch senken. Um jederzeit über Heißwasser zu verfügen, werden meist Zirkulationspumpen in Praxen eingesetzt. Hierbei zirkuliert das heiße Wasser permanent zwischen Heizkessel und Wasserhähnen. Dabei wird unnötig viel Energie verbraucht. Intelligente Steuerungssysteme steuern den Warmwasserverbrauch, bedarfsgerecht, z.B. zu den Öffnungszeiten der Praxis. Intelligentes Energiemanagement wird von vielen Installations-Unternehmen angeboten. Auch der Austausch von Toilettenspülungen und Wasserhähnen gegen sensorgesteuerte, intelligente Armaturen hat enormes Einsparpotenzial.
  • Nutzen Sie Sonnenenergie. Durch moderne Photovoltaik-Anlagen lassen sich je nach Dachfläche, , idealerweise bei einer Dachneigung von 30-50 Grad, große Mengen an kostenlosem Solarstrom erzeugen. Für solche Solaranlagen gibt es bereits viele unterschiedliche Modelle, je nach Anforderung. Zahlreiche Anbieter, die auch zu staatlichen Fördermitteln beraten finden sich bereits auf dem Markt. Viele Möglichkeiten für Dachflächen, Fassaden und sogar Fensterflächen werden etabliert. Neue Möglichkeiten mit Sonnenenergie Strom zu erzeugen gibt es bereits, bzw. stehen sie vor der Marktreife.
  • Moderne ökologische Wärmedämmung für Praxen nutzen. Alternative Dämmstoffe aus nachhaltigen Recyclingmaterialien, senken Energieverbräuche, steigern die Energieeffizienz und schonen die Umwelt. Interessante Informationen bei der Verbraucherzentrale.
  • Nutzen Sie Solarthermische Anlagen, die Sonnenenergie für die Erwärmung von Wasser. Die Anlagen haben enormes Potenzial, helfen die Energiekosten von Praxen zu senken. Solarthermische Anlagen werden von der KFW Bank gefördert und von vielen Firmen angeboten.
  • Wärmepumpen-Technologien, sind sinnvolle moderne Alternativen, für die Energieversorgung.
  • Ein „Gründach“ und Fassadenbegrünung helfen der Natur und dem Wohlbefinden. Stimmen die Voraussetzungen, können hier ökologisch wertvolle Naturräume entstehen. Gleichzeitig kann die Klimatisierung der Räumlichkeiten und eine natürliche, zusätzliche Wärmedämmung realisiert werden. Idealerweise kann man gänzlich auf „Stromfresser“ wie Klimaanlagen verzichten.
  • Steht ein Umbau oder Neubau von Praxen, Praxisräumlichkeiten an, sollten nachhaltige Baumaterialien verwendet werden. Viele Baustoffe aus Recyclingmaterial stehen heute zur Verfügung.
  • Ersetzen Sie herkömmliche Batterien durch Akkus.
  • Wechseln Sie den Stromanbieter. Viele Versorger bieten 100% Ökostrom aus erneuerbaren Energien. Intelligente Steuerungen und Sensorsteuerung bei der Stromversorgung sparen erheblich Energiekosten und helfen der Umwelt. Mit der Verbesserung der Ökobilanz , die CO2 Bilanz von Arzt- und Zahnarztpraxen, punktet ein Praxis im Wettbewerb, in der Wahrnehmung.
  • Umweltfreundliche Materialien lassen sich vielerorts auch in Arztpraxen nutzen ohne den Anforderungen an Hygiene und Sauberkeit zu widersprechen. Einweghandtücher vermeiden, Kleidung und Handtücher mit ökologischen Waschmitteln reinigen lassen. Ökologisch abbaubare Reinigungsmittel verwenden. Biologische VAH-zertifizierte Desinfektionsmittel Nachfüllverpackungen aus Recycling-Kunststoff sind schon für viele Produkte vorhanden.
  • Recyclingpapier für notwendige Ausdrucke, Toilettenpapier und Tücher, ökologische Putzmittel verwenden, Verpackungsmaterial aus Kunststoff möglichst vermeiden oder auf die Wiederverwertbarkeit achten.
  • Ausdrucken vermeiden. Wenn möglich, verzichten Sie auf unnötiges Ausdrucken von Dokumenten. Wenn gedruckt werden muss, wie bei bestimmten Behandlungsverträgen, nutzen Sie beidseitigen Druck, drucken nur die Seiten, die tatsächlich gedruckt werden müssen.
  • Wenn Praxis-Flyer oder Visitenkarten erstellt werden sollen, nutzen Sie den nachhaltigen Druck auf Umwelt- und Recyclingpapier. Wenn möglich ganz darauf verzichten. Die digitalen Möglichkeiten mittels Online-Marketing und QR-Codes sind die bessere, umweltfreundliche Alternative.
  • Ultraschallgele in Nachfüllverpackungen bestellen.
  • Becher für Urinproben wiederverwenden. Einweg-Plastikbecher schaden massiv der Umwelt und der Natur. Nutzen Sie Glas oder alternative Rohstoffe, wiederverwendbare Becher mit Schraubverschluss sind nachhaltig und leicht zu reinigen.
  • Verwenden Sie keine Einweg-Zahnbürsten, Q-Tips…. Alternative, biologisch abbaubare Materialien, wie z.B. aus Bambus, sind fast überall erhältlich. Das Angebot an umweltfreundlichen, nachhaltigen Produkten – Bechern, Besteck, Schalen aus alternativen Rohstoffen, wächst ständig.
  • Biologisch abbaubare Desinfektions- und Reinigungsmittel verwenden. Sie gibt es bereits für Haut- und Hände, Oberflächen und für medizinische Instrumente.
  • Reinigung von Kleidung, Handtüchern in der Waschmaschine nur bei optimal gefüllter Maschine, bei geringen Temperaturen. Nur bei starker Verschmutzung sind höhere Temperaturen erforderlich. Sparprogramme nutzen. Verzichten Sie gänzlich auf Weichspüler als große Umweltverschmutzer. Duftöle sind eine gute Alternative.
    Wenn möglich nutzen Sie Waschbälle, die die Wäsche mittels statischer Ladung reinigen. Das funktioniert gut.
    Bei starker Verschmutzung ist das Waschergebnis durch Waschbälle nicht ausreichen
  • Reinigungsutensilien wie Lappen, Wischmops… können gewaschen und wiederverwendet werden.
  • Mülltrennung und Müllvermeidung. Neben der Verwendung von umweltschonenden Materialien ist es wichtig, die Umwelt und Ressourcen zu schonen. durch das Trennen von Müll. Die Müllvermeidung fängt schon beim Einkauf der Materialien an. Großgebinde für häufig genutzte Materialien einkaufen. Regionale, ökologisch orientierte Anbieter nutzen. Dadurch können enorme Mengen an Verpackungsmüll sowie Anfahrtswege, Energiekosten eingespart werden.Sortenreine Trennung von Müll und Abfall. Metall, Papier, Glas, Verpackungen, Kunststoff, Batterien oder Biomüll sortenrein trennen. So wird eine weitere Verwertung als Sekundärrohstoff – Recycling oder eine sortengerechte Entsorgung gewährleistet. Sorgen Sie für die fachgerechte Entsorgung von abgelaufenen Medikamenten.
  • Biomüll – Biologisch abbaubare Müllbeutel sind heute in jedem Supermarkt zu erwerben. noch besser sind auswaschbare Gefäße zur Wiederverwendung.
  • Papiermüll vermeiden. Bestellen Sie unnötige Werbepost, Kataloge ab. Das schont Ressourcen, unsere Wälder.
  • Digitale Infrastruktur. IT Server und Praxisdaten auf Cloud-Server transferieren (Cloud-Anbieter). Das ist nicht nur ökologisch sinnvoll sondern vermehrt die Sicherheit der IT-Infrastruktur in der Praxis. Zusätzlich werden immense Kosten eingespart.
  • Einsatz der neuen digitalen Möglichkeiten der Kommunikation wie der elektronische Patientenakte, dem e-Rezept, der Video-SprechstundeMessenger-Diensten, digitaler Impfausweis, eMP-elektronischer Medikationsplan oder QR-Code… Hier sind große Mengen an Papier einzusparen. Fahrten vom und zum Arzt werden überflüssig und der Umwelt wird geholfen. 
  • Verzichten Sie auf Papierausdrucke für z.B: Aufklärungsbögen. Sie können den Patientinnen- und Patienten digital, auf Tablets zum Lesen zur Verfügung gestellt werden. Notwendige Unterschriften werden über ein sog. „Signing pad“ unterzeichnet. Die Daten liegen dann bereits digital im Praxis-Management-System vor. Das Scannen von Papierdokumenten entfällt, die Unleserlichkeit von Handschriften vermieden.
  • Das e-Health-Gesetz von 2016 erlaubt auch die digitale Rechnung (Privatabrechnungen). Dadurch können Briefumschläge, Papier und Portokosten eingespart werden.
  • Notizzettel, z.B zur Erinnerung von Terminen vermeiden. Die digitale Terminerinnerung per Push-Nachricht, SMS oder E-Mail ist in modernen Praxis-Management-Systemen mit Online-Terminvergabe heute Standard.
  • Weisen Sie Patienten auf die Möglichkeiten der Digitalisierung, z.B. den digitalen Impfausweis, hin. Das schont die Umwelt, das Klima spart Zeit und erübrigt unnötige Fragen der Patientinnen und Patienten.
  • Arbeitskleidung CO2-neutral, z.B. aus Recycling Stoffen, kaufen. Nachhaltige Kleidung wird von vielen Händlern und Manufakturen angeboten.
  • Sterilisation statt Wegwerfmaterial. Sterilisieren Sie medizinische Geräte selbst.

  • Schulung der Mitarbeiter:innen. Sensibilisieren und informieren sie über die Nachhaltigkeit und die Einhaltung von Umweltstandards. Wie verhalte ich mich nachhaltig, wo gibt es Optimierungsbedarfe. Lassen Sie sich beraten, die Mitarbeiter schulen.
  • Stellen Sie den Mitarbeiter:innen Getränke, Wasser und Säfte, in Mehrwegflaschen zur Verfügung.
  • Plastikmüll lässt sich nicht immer vermeiden. Wenn es Plastik sein muss, dann aus Polyethylen. Das enthällt keine Weichmacher, Polyethylen lässt sich rückstandslos verbrennen. Es entstehen dabei Kohlenstoffdioxid und Wasser fast ohne giftige Nebenprodukte.
    Polyethylen gilt als unbedenklich.
    PE ist zu 100 Prozent recycelbar. Mithilfe verschiedener werkstofflichen Verfahren können die gebrauchten Kunststoffverpackungen entweder direkt zu neuen Produkten umgeschmolzen oder zu Recycling-Granulat verarbeitet werden. Dieser körnige Recyclingkunststoff ist eine kostengünstige Alternative gegenüber Neuware und hochwertiges Ausgangsmaterial für die Kunststoff verarbeitende Industrie, die zumeist mit Rohöl und Gas produziert.
  • Grüne Kunststoffe, z.B. aus Algen, sind in der Entwicklung und können in Zukunft der Industrie ganz neue, umweltfreundliche, nachhaltige Möglichkeiten zur Produktion von z.B. Verpackungen ermöglichen.

Grüne Themen, der Klima- und Umweltschutz sind heute wichtige Themen für die Beurteilung, die Wahl für oder gegen eine Praxis. Sie steigern die UX die User-Exerience, die Nutzererfahrung und damit die positive Wahrnehmung der Webseite einer Praxis….

Achtung: Nachhaltig im eigentlichen Sinne wird eine Praxis nur dann, wenn Sie auf grünen Strom setzt und auch die Dienstleister wie Hosting-Unternehmen grünen Strom verwenden. Es gibt mittlerweile zahlreiche Anbieter, die grüne Energien verwenden. Dabei sollte darauf geachtet werden, dass es sich um echten grünen – im Gegensatz zu grauem Strom, – hier ist der Strom nur anteilig aus erneuerbaren Energien -, handelt.

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Umweltschutz, Klima, Nachhaltigkeit, Kosteneffizienz.

Die Möglichkeiten für Gesundheitsunternehmen, Arztpraxen, der Medizin sind vielfältig.

Die zunehmende Wahrnehmung von Umweltthemen, steigenden Energie- und Materialkosten beim Betrieb von Arzt- und Zahnarztpraxen, Apotheken, Krankenhäusern…

Das Umdenken von Praxisbetreibern nachhaltiger und grüner zu werden führt zu mehr Umwelt- und Klimaschutz, nachhaltigerem Wirtschaften mehr Effizienz (Kostenreduktion) und einem positiven Image .

Dabei liegen die Chancen für Praxisbetreiber und andere Gesundheitsdienstleister nicht nur in den neuen Möglichkeiten der Digitalisierung. Jedes Unternehmen kann durch eine nachhaltigere, umwelt- und klimafreundliche Einstellung, ökologischer, grüner agieren. Nicht zuletzt wird das Image, die positive Wahrnehmung gelebter Werte gesteigert. Auch für die Suche nach Mitarbeiter:innen für offene Stellen und Ausbildungsplätze haben grüne Themen eine große Bedeutung, gehören der Umwelt- und Klimaschutz zu den Werten junger Menschen

diese Praxis ist modern und nachhaltig aufgestellt und geht mit der Zeit „.

Die grüne Arztpraxis.

Hier einige Beispiele und Möglichkeiten:

  • Tauschen Sie alte Geräte, wie Kühlschränke, Waschmaschinen, Spülmaschinen… gegen neue. Umweltfreundliche, energie-effiziente Geräte (Energieeffizienzklasse A bis A+++)
  • Einsatz von digitalem Röntgen ohne umweltschädliche Chemikalien. Digitales Röntgen kommt ohne Entwickler- oder Fixierflüssigkeiten aus. Das herkömmliche Röntgenfilm benötigt Speicherfolien oder Sensortechnologie. Schädliche Lösungen, deren Lagerung und Entsorgung entfallen beim digitalen Röntgen komplett. Die Patientengesundheit wird gefördert. Digitale Bildgebung kommt ohne schädliche Strahlung aus. Gleichzeitig wird die Bildqualität deutlich erhöht. Digitale Röntgenbilder können mittels der TI-Infrastruktur in Praxen, mit Fachärzten, Krankenhäusern, Reha- und Pflegeeinrichtungen und natürlich innerhalb der Arzt- oder Zahnarztpraxis geteilt werden.
  • Setzen Sie bei der Beleuchtung auf moderne LED Technik. Alte Leuchtmittel, Glühbirnen und Leuchtstoffröhren sind Energiefresser und belasten zusätzlich die Umwelt.
    Tageslichtsensoren sorgen immer für die richtigen Lichtverhältnisse. Bei Sonnenschein, sinkt damit der Stromverbrauch.
  • Bewegungsmelder in bestimmten Räumen wir in Fluren, Toiletten sparen Energie. Intelligente Beleuchtungssysteme, Tageslichtsensoren, – Beleuchtung nur wenn sie benötigt wird –
  • Zeitschalt-Uhren nutzen, für Geräte die nicht dauerhaft, Tag- und Nacht in Betrieb sein müssen.
  • Smarte Steuerungssystem nutzen. Es gibt heute Steuerungs- und Überwachungssysteme, die für eine energieeffiziente, intelligente Steuerung, das Monitoring von Energieverbrauchern sorgen.
    Das führt zu optimierten Strom- und Gasverbräuchen, mehr Kosteneffizienz und trägt gleichzeitig zum Umweltschutz bei.
  • Moderne Thermostate für die Heizkörper lassen eine smarte Kontrolle der Raumtemperatur zu. Viele lassen sich per App über das Smartphone steuern und einstellen.
  • Einsparpotenziale bei Heiz- und Gebäudeenergie nutzen. Die Kosten für Gas- und Ölheizungen steigen exorbitant. Die Nutzung von modernen Wärmepumpen-Technologien, die Nutzung von Erdwärme…, die Kopplung unterschiedlicher, umweltfreundlicher, nicht von fossilen Energieträgern abhängigen Technologien, schonen die Umwelt und den Geldbeutel. Lassen Sie sich gegebenenfalls von einem Fachmann beraten zu reduziertem Energiebedarf und aktuellen Förderprogrammen.
  • Richtiges Lüften. Lassen sie Ihre Fenster nicht dauerhaft auf „Kipp“ stehen. Zwischenzeitliches Stoßlüften bei ausgeschalteten Heizkörpern schafft besseres Klima in den Praxisräumen.
  • Wasser sparen, den Wasser– und Energieverbrauch senken. Um jederzeit über Heißwasser zu verfügen, werden meist Zirkulationspumpen in Praxen eingesetzt. Hierbei zirkuliert das heiße Wasser permanent zwischen Heizkessel und Wasserhähnen. Dabei wird unnötig viel Energie verbraucht. Intelligente Steuerungssysteme steuern den Warmwasserverbrauch, bedarfsgerecht, z.B. zu den Öffnungszeiten der Praxis. Intelligentes Energiemanagement wird von vielen Installations-Unternehmen angeboten. Auch der Austausch von Toilettenspülungen und Wasserhähnen gegen sensorgesteuerte, intelligente Armaturen hat enormes Einsparpotenzial.
  • Nutzen Sie Sonnenenergie. Durch moderne Photovoltaik-Anlagen lassen sich je nach Dachfläche, , idealerweise bei einer Dachneigung von 30-50 Grad, große Mengen an kostenlosem Solarstrom erzeugen. Für solche Solaranlagen gibt es bereits viele unterschiedliche Modelle, je nach Anforderung. Zahlreiche Anbieter, die auch zu staatlichen Fördermitteln beraten finden sich bereits auf dem Markt. Viele Möglichkeiten für Dachflächen, Fassaden und sogar Fensterflächen werden etabliert. Neue Möglichkeiten mit Sonnenenergie Strom zu erzeugen gibt es bereits, bzw. stehen sie vor der Marktreife.
  • Moderne ökologische Wärmedämmung für Praxen nutzen. Alternative Dämmstoffe aus nachhaltigen Recyclingmaterialien, senken Energieverbräuche, steigern die Energieeffizienz und schonen die Umwelt. Interessante Informationen bei der Verbraucherzentrale.
  • Nutzen Sie Solarthermische Anlagen, die Sonnenenergie für die Erwärmung von Wasser. Die Anlagen haben enormes Potenzial, helfen die Energiekosten von Praxen zu senken. Solarthermische Anlagen werden von der KFW Bank gefördert und von vielen Firmen angeboten.
  • Wärmepumpen-Technologien, sind sinnvolle moderne Alternativen, für die Energieversorgung.
  • Ein „Gründach“ und Fassadenbegrünung helfen der Natur und dem Wohlbefinden. Stimmen die Voraussetzungen, können hier ökologisch wertvolle Naturräume entstehen. Gleichzeitig kann die Klimatisierung der Räumlichkeiten und eine natürliche, zusätzliche Wärmedämmung realisiert werden. Idealerweise kann man gänzlich auf „Stromfresser“ wie Klimaanlagen verzichten.
  • Steht ein Umbau oder Neubau von Praxen, Praxisräumlichkeiten an, sollten nachhaltige Baumaterialien verwendet werden. Viele Baustoffe aus Recyclingmaterial stehen heute zur Verfügung.
  • Ersetzen Sie herkömmliche Batterien durch Akkus.
  • Wechseln Sie den Stromanbieter. Viele Versorger bieten 100% Ökostrom aus erneuerbaren Energien. Intelligente Steuerungen und Sensorsteuerung bei der Stromversorgung sparen erheblich Energiekosten und helfen der Umwelt. Mit der Verbesserung der Ökobilanz , die CO2 Bilanz von Arzt- und Zahnarztpraxen, punktet ein Praxis im Wettbewerb, in der Wahrnehmung.
  • Umweltfreundliche Materialien lassen sich vielerorts auch in Arztpraxen nutzen ohne den Anforderungen an Hygiene und Sauberkeit zu widersprechen. Einweghandtücher vermeiden, Kleidung und Handtücher mit ökologischen Waschmitteln reinigen lassen. Ökologisch abbaubare Reinigungsmittel verwenden. Biologische VAH-zertifizierte Desinfektionsmittel Nachfüllverpackungen aus Recycling-Kunststoff sind schon für viele Produkte vorhanden.
  • Recyclingpapier für notwendige Ausdrucke, Toilettenpapier und Tücher, ökologische Putzmittel verwenden, Verpackungsmaterial aus Kunststoff möglichst vermeiden oder auf die Wiederverwertbarkeit achten.
  • Ausdrucken vermeiden. Wenn möglich, verzichten Sie auf unnötiges Ausdrucken von Dokumenten. Wenn gedruckt werden muss, wie bei bestimmten Behandlungsverträgen, nutzen Sie beidseitigen Druck, drucken nur die Seiten, die tatsächlich gedruckt werden müssen.
  • Wenn Praxis-Flyer oder Visitenkarten erstellt werden sollen, nutzen Sie den nachhaltigen Druck auf Umwelt- und Recyclingpapier. Wenn möglich ganz darauf verzichten. Die digitalen Möglichkeiten mittels Online-Marketing und QR-Codes sind die bessere, umweltfreundliche Alternative.
  • Ultraschallgele in Nachfüllverpackungen bestellen.
  • Becher für Urinproben wiederverwenden. Einweg-Plastikbecher schaden massiv der Umwelt und der Natur. Nutzen Sie Glas oder alternative Rohstoffe, wiederverwendbare Becher mit Schraubverschluss sind nachhaltig und leicht zu reinigen.
  • Verwenden Sie keine Einweg-Zahnbürsten, Q-Tips…. Alternative, biologisch abbaubare Materialien, wie z.B. aus Bambus, sind fast überall erhältlich. Das Angebot an umweltfreundlichen, nachhaltigen Produkten – Bechern, Besteck, Schalen aus alternativen Rohstoffen, wächst ständig.
  • Biologisch abbaubare Desinfektions- und Reinigungsmittel verwenden. Sie gibt es bereits für Haut- und Hände, Oberflächen und für medizinische Instrumente.
  • Reinigung von Kleidung, Handtüchern in der Waschmaschine nur bei optimal gefüllter Maschine, bei geringen Temperaturen. Nur bei starker Verschmutzung sind höhere Temperaturen erforderlich. Sparprogramme nutzen. Verzichten Sie gänzlich auf Weichspüler als große Umweltverschmutzer. Duftöle sind eine gute Alternative.
    Wenn möglich nutzen Sie Waschbälle, die die Wäsche mittels statischer Ladung reinigen. Das funktioniert gut.
    Bei starker Verschmutzung ist das Waschergebnis durch Waschbälle nicht ausreichen
  • Reinigungsutensilien wie Lappen, Wischmops… können gewaschen und wiederverwendet werden.
  • Mülltrennung und Müllvermeidung. Neben der Verwendung von umweltschonenden Materialien ist es wichtig, die Umwelt und Ressourcen zu schonen. durch das Trennen von Müll. Die Müllvermeidung fängt schon beim Einkauf der Materialien an. Großgebinde für häufig genutzte Materialien einkaufen. Regionale, ökologisch orientierte Anbieter nutzen. Dadurch können enorme Mengen an Verpackungsmüll sowie Anfahrtswege, Energiekosten eingespart werden.Sortenreine Trennung von Müll und Abfall. Metall, Papier, Glas, Verpackungen, Kunststoff, Batterien oder Biomüll sortenrein trennen. So wird eine weitere Verwertung als Sekundärrohstoff – Recycling oder eine sortengerechte Entsorgung gewährleistet. Sorgen Sie für die fachgerechte Entsorgung von abgelaufenen Medikamenten.
  • Biomüll – Biologisch abbaubare Müllbeutel sind heute in jedem Supermarkt zu erwerben. noch besser sind auswaschbare Gefäße zur Wiederverwendung.
  • Papiermüll vermeiden. Bestellen Sie unnötige Werbepost, Kataloge ab. Das schont Ressourcen, unsere Wälder.
  • Digitale Infrastruktur. IT Server und Praxisdaten auf Cloud-Server transferieren (Cloud-Anbieter). Das ist nicht nur ökologisch sinnvoll sondern vermehrt die Sicherheit der IT-Infrastruktur in der Praxis. Zusätzlich werden immense Kosten eingespart.
  • Einsatz der neuen digitalen Möglichkeiten der Kommunikation wie der elektronische Patientenakte, dem e-Rezept, der Video-SprechstundeMessenger-Diensten, digitaler Impfausweis, eMP-elektronischer Medikationsplan oder QR-Code… Hier sind große Mengen an Papier einzusparen. Fahrten vom und zum Arzt werden überflüssig und der Umwelt wird geholfen. 
  • Verzichten Sie auf Papierausdrucke für z.B: Aufklärungsbögen. Sie können den Patientinnen- und Patienten digital, auf Tablets zum Lesen zur Verfügung gestellt werden. Notwendige Unterschriften werden über ein sog. „Signing pad“ unterzeichnet. Die Daten liegen dann bereits digital im Praxis-Management-System vor. Das Scannen von Papierdokumenten entfällt, die Unleserlichkeit von Handschriften vermieden.
  • Das e-Health-Gesetz von 2016 erlaubt auch die digitale Rechnung (Privatabrechnungen). Dadurch können Briefumschläge, Papier und Portokosten eingespart werden.
  • Notizzettel, z.B zur Erinnerung von Terminen vermeiden. Die digitale Terminerinnerung per Push-Nachricht, SMS oder E-Mail ist in modernen Praxis-Management-Systemen mit Online-Terminvergabe heute Standard.
  • Weisen Sie Patienten auf die Möglichkeiten der Digitalisierung, z.B. den digitalen Impfausweis, hin. Das schont die Umwelt, das Klima spart Zeit und erübrigt unnötige Fragen der Patientinnen und Patienten.
  • Arbeitskleidung CO2-neutral, z.B. aus Recycling Stoffen, kaufen. Nachhaltige Kleidung wird von vielen Händlern und Manufakturen angeboten.
  • Sterilisation statt Wegwerfmaterial. Sterilisieren Sie medizinische Geräte selbst.

  • Schulung der Mitarbeiter:innen. Sensibilisieren und informieren sie über die Nachhaltigkeit und die Einhaltung von Umweltstandards. Wie verhalte ich mich nachhaltig, wo gibt es Optimierungsbedarfe. Lassen Sie sich beraten, die Mitarbeiter schulen.
  • Stellen Sie den Mitarbeiter:innen Getränke, Wasser und Säfte, in Mehrwegflaschen zur Verfügung.
  • Plastikmüll lässt sich nicht immer vermeiden. Wenn es Plastik sein muss, dann aus Polyethylen. Das enthällt keine Weichmacher, Polyethylen lässt sich rückstandslos verbrennen. Es entstehen dabei Kohlenstoffdioxid und Wasser fast ohne giftige Nebenprodukte.
    Polyethylen gilt als unbedenklich.
    PE ist zu 100 Prozent recycelbar. Mithilfe verschiedener werkstofflichen Verfahren können die gebrauchten Kunststoffverpackungen entweder direkt zu neuen Produkten umgeschmolzen oder zu Recycling-Granulat verarbeitet werden. Dieser körnige Recyclingkunststoff ist eine kostengünstige Alternative gegenüber Neuware und hochwertiges Ausgangsmaterial für die Kunststoff verarbeitende Industrie, die zumeist mit Rohöl und Gas produziert.
  • Grüne Kunststoffe, z.B. aus Algen, sind in der Entwicklung und können in Zukunft der Industrie ganz neue, umweltfreundliche, nachhaltige Möglichkeiten zur Produktion von z.B. Verpackungen ermöglichen.

Grüne Themen, der Klima- und Umweltschutz sind heute wichtige Themen für die Beurteilung, die Wahl für oder gegen eine Praxis. Sie steigern die UX die User-Exerience, die Nutzererfahrung und damit die positive Wahrnehmung der Webseite einer Praxis….

Achtung: Nachhaltig im eigentlichen Sinne wird eine Praxis nur dann, wenn Sie auf grünen Strom setzt und auch die Dienstleister wie Hosting-Unternehmen grünen Strom verwenden. Es gibt mittlerweile zahlreiche Anbieter, die grüne Energien verwenden. Dabei sollte darauf geachtet werden, dass es sich um echten grünen – im Gegensatz zu grauem Strom, – hier ist der Strom nur anteilig aus erneuerbaren Energien -, handelt.

QR-Umweltschutz-Nachhaltigkeit-Arztpraxen

Apotheken stehen bei der Digitalisierung vor neuen Herausforderungen. Es bieten sich aber auch große Chancen.

Apotheken sehen sich beim Thema der Digitalisierung, beim Online-Marketing wachsenden Herausforderungen gegenüber. Im Vergleich zu anderen Unternehmen der Gesundheitsbranche sind sie gerade bei der Logistik, den Lieferketten schon weiter als in anderen Unternehmen der Gesundheitsversorgung. Viele stationäre Apotheken haben bereits eine gut funktionierende IT, eine moderne Warenwirtschaft und Lagerhaltung.

Die Gematik hat die Einführung des e-Rezeptes für das Jahr 2022 angekündigt. Sie bietet die Teilnahme an einer Testphase für interessierte Apotheken bereits an. Auf der Webseite der Gematik werden die Funktionsweise und die technischen Anforderungen, für die Einlösung des e-Rezepts anschaulich erklärt.
zur Webseite der Gematik: zur Webseite

Point of Sale (POS) Programme kommen heute bereits bei fast allen Apotheken zum Einsatz. Lagerhaltung, Ist- und Sollbestände, Bestellauslösung, erfolgen automatisiert.

Die TI Telematikinfrastruktur, die Entwicklung und Etablierung des e-Rezepts und des eMPelektronischer Medikationsplans machen die digitale Vernetzung von Arztpraxen, Apotheken, Versicherungen… erst möglich. Gerade das e-Rezept inklusive eines QR-Codes und die Möglichkeit der Patientinnen und Patienten die Apotheke frei zu wählen, sollte die Bedeutung der Digitalisierung aufzeigen.

Großer Nachholbedarf im Bereich Online-Marketing, Webseiten für Apotheken.

Gerade dem Online-Marketing, den Webseiten, wird bei stationären Apotheken nur wenig Aufmerksamkeit geschenkt. Auf die Sichtbarkeit im lokalen Umfeld, der Nutzererfahrung – UX, sollte der Fokus des Marketings gelegt werden. Die Tatsache, dass die deutliche Mehrheit der Menschen heute mit mobilen Endgeräten im Internet surft, wird wenig bis gar keine Aufmerksamkeit geschenkt. Das ist gerade im Hinblick auf die wachsende Zahl von Online-Apotheken, den angebotenen Online-Shops und der wachsenden Zahl von Apotheken-Lieferdiensten, die jeden Tag rund um die Uhr, Medikamente und Pflegeartikel liefern, fatal und erfordert ein Umdenken bei Apothekerinnen- und Apotheken.

Es zwar bereits Online-Portale für Apotheken, die die Suche nach PLZ und Orten ermöglichen, Anfahrtskarten aufzeigen. Das kann helfen, entspricht aber nicht dem Suchverhalten von Kunden. Heute wird die Suche im Internet nach Apotheken über die Google Suche durchgeführt, häufig per Sprachsuche Voice Search über das Mobiltelefon und Sprachassistenten, wie Google Home, Amazon Alexa….

Der Einsatz von Drohnen bei der Lieferung von Medikamenten.

Drohen können in Zukunft abgelegene, kaum erreichbare Gebiete mit Medikamenten versorgen. Es gibt bereits Projekte, z.B. in Afrika, die bereits Drohnen für die Lieferung von Medikamenten einsetzen. Hierzulande wird der Einsatz von Transport-Drohnen zur Versendung noch dauern, gibt es doch flug- und haftungsrechtliche Hindernisse. Aber es ist nur eine Frage der Zeit. Zeitkritische Medikamentenlieferungen können mittels Drohnen punktgenau ausgeliefert werden.

Apotheken-digitaler-Wandel

Das e-Rezept im Gesundheitswesen.

Das e-Rezept ist neben der ePA eine weitere wichtige Anwendung der Telematikinfrastruktur (TI) im Gesundheitswesen.

Das e-Rezept wird eine Pflichtanwendung für verschreibungspflichtige Medikamente und ersetzt die Verordnung in Papierform. Das e-Rezept kann vor Ort in der Praxis aber auch aus der Ferne erstellt werden.

Eine Testphase für interessierte Praxen ist laut Gematik bereits möglich.

  • e-Rezepte werden sowohl in der stationären Apotheke als auch in einer Online-Apotheke eingelöst. Die einlösende Apotheke muss ebenfalls technisch bereit für die Einlösung von digitalen Rezepten sein.
  • Verordnungen für Gesundheits-Dienstleistungen, der mobilen, der häuslichen Pflege und medizinischer Hilfsmittel, können in Zukunft digital verordnet werden.
  • Das e-Rezept kann auch den Leistungserbringern, den Versicherungen auf elektronischem Wege übermittelt werden.
  • Der elektronische Heilberufeausweis – eHBA dient als Authentifizierung für Ärztinnen und Ärzte.
  • Die Signatur, die Unterschrift auf dem e-Rezept, die Verordnung können digital unterzeichnet oder als Fingerprint freigegeben werden.
  • Sichere, verschlüsselte Übertragung von e-Rezepten und Verordnungen.
  • Integrierter Wechselwirkungscheck  – sind die Arzneimittel miteinander verträglich – , Contra-Indikationen können frühzeitig erkannt werden.
  • Sichere, verschlüsselte Übertragung von e-Rezepten und Verordnungen.
  • e-Rezepte sind mit dem eMP dem elektronischen Medikationsplan verknüpft. Wiederholungsrezepte sind einfach zu bearbeiten, aufzurufen.
  • Ende der „Zettelwirtschaft“ in der Praxis oder Apotheke...
  • Das e-Rezept beinhaltet einen QR-Code, der von allen autorisierten Personen, eingescannt, eingelöst werden kann.
  • Rezepte müssen nicht mehr abgeholt oder von der Arztpraxis per Post verschickt werden.

Die Gematik hat dazu viele Informationen und Erklärvideos zum e-Rezept auf ihrer Webseite veröffentlicht.

Green: Das e-Rezept trägt zum Umwelt- und Naturschutz bei. Weniger Papierverbrauch, Ausdrucke werden vermieden, Porto wird gespart, weniger Wege von und zur Arztpraxis.

QR-qr-rezept

weitere Informationen:

weitere Informationen:

Das E-Rezept die  E-Verordnung e-Rezept
Der Elektronische Medikationsplan  eMP
Die elektronische Patientenakte  ePA
Die elektronische Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung eAU
Die digitale Anwendungen + Apps DIGA


Die Gematik veröffentlicht auf Ihrer Webseite neue Entwicklungen, neue Anwendungen für die Digitalisierung im Gesundheitswesen.