Gesundheitswesen unter Druck: Automatisierung ist notwendig. Der Weg dorthin ist oft unklar

Im Gesundheitswesen besteht heute kaum noch Zweifel daran, dass Automatisierung notwendig ist.
Krankenhäuser, Pflegeeinrichtungen und MVZ stehen unter massivem Druck durch:

  • zunehmenden Fachkräftemangel
  • steigende Anforderungen an Hygiene und Versorgungsqualität
  • hohe Arbeitsbelastung von Pflege- und Servicepersonal
  • wirtschaftliche und organisatorische Zwänge

Unsere Erfahrung bei Autorobotics zeigt jedoch ein wiederkehrendes Muster:
Viele Einrichtungen wissen dass sie automatisieren müssen – sie sind sich aber unsicher, wie sie den Einstieg strukturiert, sicher und regelkonform gestalten sollen.

Unsicherheit bei Datenschutz und IT-Sicherheit als zentrale Hürde

Neben organisatorischen Fragen erleben wir im Gesundheitswesen besonders häufig Unsicherheit in Bezug auf Datenschutz und IT-Sicherheit.

Typische Fragestellungen sind:

  • Welche Daten erfassen Roboter überhaupt?
  • Werden personenbezogene oder patientenbezogene Daten verarbeitet?
  • Wie verhält sich Robotik im Kontext von DSGVO, KRITIS und internen IT-Richtlinien?
  • Welche Systeme dürfen angebunden werden – und welche nicht?
  • Wer trägt Verantwortung für Datenschutz und Datensicherheit?

Diese Unsicherheit führt oft dazu, dass Automatisierung:

  • aufgeschoben wird
  • nur sehr zögerlich umgesetzt wird
  • oder in isolierten Pilotprojekten stecken bleibt

Nicht aus Ablehnung, sondern aus Verantwortungsbewusstsein gegenüber Patienten, Mitarbeitenden und Trägern.

Die SAM-Analyse: Strukturierter und sicherer Einstieg in Automatisierung

Klarheit für Organisation, Technik und Datenschutz

Genau hier setzt die SAM-Analyse (Strukturierte Automatisierungs-Methode) von Autorobotics an.

Die SAM-Analyse hilft Krankenhäusern, Pflegeeinrichtungen und MVZ dabei, Automatisierung nicht nur technisch und organisatorisch, sondern auch unter Berücksichtigung von Datenschutz und IT-Rahmenbedingungen zu bewerten.

Zentrale Leitfrage der SAM-Analyse:

Wie können Prozesse im Gesundheitswesen strukturiert analysiert werden, um dem Fachkräftemangel mit sinnvollen, sicheren und regelkonformen Automatisierungslösungen zu begegnen?

Dabei betrachten wir:

  • Prozesse und Abläufe statt einzelner Geräte
  • organisatorische Verantwortung statt Technikinsellösungen
  • Datenschutz- und IT-Rahmenbedingungen von Beginn an
  • Entlastung der Pflege bei gleichzeitiger Wahrung sensibler Bereiche

Von Unsicherheit zu Entscheidungsfähigkeit

Im Gesundheitswesen erleben wir häufig:

  • hohen Automatisierungsdruck
  • große Verantwortung bei Geschäftsführung und Leitung
  • Unsicherheit bei Datenschutz- und IT-Fragen
  • fehlende Zeit für eigene, tiefgehende Analysen

Die SAM-Analyse übersetzt diese Unsicherheit in eine strukturierte Entscheidungsgrundlage, die alle relevanten Perspektiven berücksichtigt:

  • Management
  • Pflege und Service
  • Organisation
  • IT und Datenschutz

So entsteht eine gemeinsame, tragfähige Basis für Automatisierung – statt Einzelentscheidungen mit Risiko.

Automatisierung im Gesundheitswesen braucht Struktur, Sicherheit und Führung

Robotik kann Pflegekräfte entlasten, Prozesse stabilisieren und Qualität sichern.
Voraussetzung ist ein klarer, sicherer und verantwortungsvoller Einstieg, der den besonderen Anforderungen des Gesundheitswesens gerecht wird.

Die SAM-Analyse bietet genau diesen Einstieg.

Datenschutz und IT-Sicherheit als zentrale Entscheidungsbremse

Neben organisatorischen Fragen erleben wir im Gesundheitswesen besonders häufig Unsicherheit bei Datenschutz- und IT-Themen.
Diese Unsicherheit ist nachvollziehbar und Ausdruck hoher Verantwortung gegenüber Patienten, Mitarbeitenden und Trägern.

Typische Fragestellungen sind:

  • Welche Daten erfassen Roboter tatsächlich?
  • Werden personenbezogene oder patientenbezogene Daten verarbeitet?
  • Besteht ein Konflikt mit DSGVO, KRITIS oder internen IT-Richtlinien?
  • Wo befinden sich Serverstandorte und Datenverarbeitungssysteme?
  • Erfolgt eine Cloud-Nutzung und wenn ja, unter welchen Sicherheitsstandards?
  • Wer trägt Verantwortung für Datenschutz und IT-Sicherheit?

Unsere Erfahrung bei Autorobotics zeigt:
Gerade unklare Aussagen zu Serverstandorten, Cloud-Nutzung und Datenhoheit führen häufig dazu, dass Automatisierung verzögert oder ganz gestoppt wird

Serverstandorte in Deutschland und gesicherte Cloud sind für uns selbstverständlich

Für Autorobotics sind Datensouveränität, IT-Sicherheit und Transparenz keine Zusatzoptionen, sondern Grundvoraussetzungen.

Dazu gehören:

  • Serverstandorte in Deutschland oder der EU
  • DSGVO-konforme, gesicherte Cloud-Infrastrukturen
  • klare Aussagen zu Datenflüssen und Datenspeicherung
  • Vermeidung unnötiger Cloud- oder Systemanbindungen
  • nachvollziehbare Verantwortlichkeiten zwischen Betreiber, IT und Dienstleistern

Im Rahmen der SAM-Analyse wird explizit geprüft:

  • ob eine Cloud-Nutzung technisch überhaupt erforderlich ist
  • ob ein lokaler Betrieb möglich oder sinnvoller ist
  • welche Daten verarbeitet, gespeichert oder übertragen werden
  • wo sich Serverstandorte befinden und welchen Rechtsrahmen sie unterliegen

Damit erhalten Datenschutzbeauftragte und IT-Abteilungen frühzeitig Klarheit – statt nachträglicher Prüfungen unter Zeitdruck.

Robotik bedeutet nicht automatisch Datenverarbeitung

Ein weiterer zentraler Punkt:
Robotik im Gesundheitswesen ist nicht gleichbedeutend mit personenbezogener Datenverarbeitung.

Viele Service-, Reinigungs- und Transportroboter:

  • arbeiten ohne Zugriff auf Patienten- oder Personaldaten
  • benötigen keine Anbindung an KIS-, HIS- oder Pflegesysteme
  • nutzen Sensorik ausschließlich zur Navigation, Hinderniserkennung und Sicherheit
  • können vollständig lokal oder in klar abgegrenzeten IT-Strukturen betrieben werden

Diese Differenzierung ist entscheidend für eine sachliche, fundierte Bewertung durch Datenschutz und IT.

Kontakt zu Medidoc:

Gesundheitswesen unter Druck: Automatisierung notwendig & Wege zur sicheren Umsetzung

Gesundheitswesen unter Druck: Automatisierung ist notwendig – Der Weg dorthin oft unklar

Das deutsche Gesundheitswesen steht aktuell unter massivem Druck durch Fachkräftemangel, steigende Anforderungen an Qualität und Hygiene und wirtschaftliche Belastungen – dies macht die Automatisierung von Prozessen nicht nur sinnvoll, sondern notwendig. Viele Einrichtungen wissen jedoch nicht, wie sie diesen Wandel strukturiert, sicher und verantwortungsvoll umsetzen sollen. :contentReference[oaicite:0]{index=0}

Die Unsicherheit entsteht insbesondere bei Fragen zur Datenschutz- und IT-Sicherheit, etwa welche Daten wirklich verarbeitet werden und wie Robotik- oder Automatisierungslösungen DSGVO-konform integriert werden können. :contentReference[oaicite:1]{index=1}

Insbesondere Krankenhäuser, Pflegeeinrichtungen, MVZ oder Großpraxen im gesamten DACH-Raum spüren diesen Automatisierungsdruck – sei es in Deutschland, Österreich oder der Schweiz – etwa in:

Deutschland: Berlin, Hamburg, München, Köln, Frankfurt am Main, Stuttgart, Düsseldorf, Dortmund, Essen, Leipzig, Bremen, Dresden, Hannover, Nürnberg, Duisburg, Bochum, Wuppertal, Bielefeld, Bonn, Münster, Karlsruhe, Mannheim, Augsburg, Wiesbaden, Gelsenkirchen

Österreich: Wien, Graz, Linz, Salzburg, Innsbruck, Klagenfurt, Villach, Wels, St. Pölten, Dornbirn

Schweiz: Zürich, Bern, Basel, Genf, Lausanne, Winterthur, Luzern, St. Gallen, Lugano, Biel

Herausforderungen & Hindernisse auf dem Weg zur Automatisierung

  • Unklare Zuständigkeiten bei Datenschutz und IT-Sicherheit
  • Verschiedene digitale Systeme ohne einheitliche Integration
  • Risikoaversion bei sensiblen Patientendaten
  • Rechtliche Unsicherheiten bezüglich DSGVO, KRITIS und Telematikinfrastruktur
  • Zögerliche Projekte statt strukturierter Automatisierungsstrategie

Wie Kliniken & Pflegeeinrichtungen sicher starten können

Eine strukturierte Analyse und Methodik hilft dabei, die Komplexität zu reduzieren: Die SAM-Analyse (Strukturierte Automatisierungs-Methode) bietet einen klaren Einstieg, um Prozesse, Organisation, Datenschutz und Technik gemeinsam zu bewerten und Automatisierungsprojekte langfristig sicher umzusetzen. :contentReference[oaicite:2]{index=2}

👉 Hintergrundwissen zu Digitalisierung, Robotik und Automatisierung im Gesundheitswesen findest du im Medidoc Blog & Artikelübersicht.

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dm eröffnet Online-Apotheke für rezeptfreie Medikamente ab 16.12.2025

dm startet mit dm-med eine eigene Online-Apotheke für OTC-Medikamente. Was der neue Player für Apotheken, Patienten & den Markt bedeutet.

dm mischt den Apothekenmarkt auf: Ab dem 16. Dezember 2025 startet Europas größte Drogeriemarktkette ihre eigene Online-Apotheke „dm-med“. Der Fokus liegt zunächst klar auf rezeptfreien Medikamenten (OTC) und Hautkosmetik. Für den deutschen Gesundheitsmarkt ist das ein strategisch relevanter Schritt – mit Auswirkungen auf Apotheken, Verbraucher und den Wettbewerb.

Start von dm-med: Launch kurz vor Weihnachten

Der offizielle Starttermin für dm-med ist Dienstag, der 16. Dezember 2025. Das bestätigte dm-Chef Christoph Werner gegenüber mehreren Medien. Trotz anfänglicher Verzögerungen geht die neue Versandapotheke damit noch vor Weihnachten online – ein bewusst gewählter Zeitpunkt mit hoher Nachfrage im OTC-Bereich.

Betrieben wird dm-med aus Tschechien (Bor). Damit nutzt dm den europäischen Binnenmarkt und kann sein Angebot rechtssicher grenzüberschreitend nach Deutschland vertreiben.

Sortiment: Fokus auf rezeptfreie Medikamente (OTC)

Zum Start setzt dm-med auf ein klar begrenztes, aber marktrelevantes Sortiment:

  • ca. 2.500 rezeptfreie Arzneimittel (OTC)
    z. B. Schmerzmittel, Erkältungspräparate, Magen-Darm-Produkte
  • rund 1.000 Haut- und Dermokosmetik-Produkte
  • keine verschreibungspflichtigen Medikamente

Der Verzicht auf Rx-Arzneimittel ist strategisch: dm positioniert sich nicht als klassische Apotheke, sondern als digitale Ergänzung zum bestehenden Drogerie- und Gesundheitsangebot.

Warum dm den Apothekenmarkt betritt

1. Wachsender Online-OTC-Markt

Der Markt für rezeptfreie Medikamente online wächst seit Jahren zweistellig. Kunden erwarten heute:

  • einfache Bestellung
  • schnelle Lieferung
  • transparente Preise
  • bekannte Marken

dm bringt hier eine enorme Markenbekanntheit und Kundenvertrauen mit.

2. Europäische Expansion von Anfang an

Logistik und IT von dm-med sind laut dm für den europäischen Markt ausgelegt. Österreich gilt als möglicher nächster Zielmarkt – weitere Länder könnten folgen.

3. Plattform-Logik statt Einzelhandel

Mit dm-med entwickelt dm sein Geschäftsmodell weiter:

  • von der stationären Drogerie
  • hin zur digitalen Gesundheits-Plattform für OTC, Pflege und Prävention

Kritik und Diskussion: Umgehung deutscher Apothekenregeln?

Apothekenverbände reagieren kritisch. Der Vorwurf: dm nutze den Standort Tschechien, um strengere deutsche Apotheken- und Preisregeln zu umgehen. Rechtlich ist das Vorgehen jedoch EU-konform.

Die Debatte zeigt vor allem eines:
Der Wettbewerb im Apothekenmarkt verschärft sich spürbar.

Was dm-med für Verbraucher bedeutet

Für Kundinnen und Kunden bringt dm-med klare Vorteile:

  • bekannte dm-Marke im Gesundheitsbereich
  • einfache Online-Bestellung von OTC-Medikamenten
  • breites Sortiment aus Medikamenten & Pflege
  • potenziell attraktive Preise
  • nahtlose Integration in bestehende dm-Online-Services

Gerade für Alltagsbeschwerden und Prävention dürfte dm-med schnell relevant werden.

Einordnung: Ein neuer Player mit Signalwirkung

Mit dm-med entsteht kein klassischer Apothekenersatz, sondern ein starker neuer OTC-Player an der Schnittstelle von Drogerie, E-Commerce und Gesundheit. Für den Markt bedeutet das:

  • mehr Preisdruck im OTC-Segment
  • steigende Bedeutung von Online-Apotheken
  • zunehmende Plattformisierung im Gesundheitswesen
  • wachsender Innovationsdruck für klassische Apotheken

dm-med verändert den OTC-Markt nachhaltig

Der Start von dm-med am 16. Dezember 2025 ist mehr als eine Sortimentserweiterung. Er markiert einen strategischen Eintritt eines Handelsriesen in den digitalen Gesundheitsmarkt.

Für Verbraucher ist das bequem und günstig.
Für Apotheken ist es eine Herausforderung.
Für den Markt ist es ein klares Signal: OTC-Medikamente werden künftig noch stärker digital, europäisch und plattformgetrieben vertrieben.

Der Start von dm-med ist ein Signal an den gesamten Gesundheitsmarkt.
OTC-Arzneimittel werden:

  • stärker online gekauft
  • stärker verglichen
  • stärker standardisiert

Wer im Gesundheitswesen relevant bleiben will, muss:

  • digitale Sichtbarkeit aufbauen
  • Beratung & Mehrwert klar positionieren
  • Plattformen strategisch einordnen

Was ist dm-med?

dm-med ist die neue Online-Apotheke von dm für rezeptfreie Medikamente (OTC) und Hautkosmetik.

Wann startet dm-med?

Der offizielle Start ist am 16. Dezember 2025.

Bietet dm-med rezeptpflichtige Medikamente an?

Nein, dm-med konzentriert sich ausschließlich auf OTC-Arzneimittel.

Warum sitzt dm-med in Tschechien?

Der Standort ermöglicht einen EU-konformen Versand und eine europäische Skalierung.

Welche Auswirkungen hat dm-med auf Apotheken?

Vor allem im OTC-Bereich steigt der Wettbewerbs- und Preisdruck erheblich.

Digitale Kernkompetenzen im Gesundheitswesen 2025

Für Führungskräfte in Krankenhäusern, Arztpraxen und Pflegeeinrichtungen bedeutet das: Digitale Kernkompetenzen sind entscheidend, um Innovationen sinnvoll einzusetzen und die Versorgung zu verbessern.

Die wichtigsten digitalen Kompetenzen im Gesundheitswesen

1. Digitale Patientenakte & Prozessdigitalisierung

Führungskräfte müssen souverän mit der elektronischen Patientenakte (ePA), Telemedizin und digitalen Dokumentations- sowie Kommunikationssystemen umgehen und diese sinnvoll in bestehende Abläufe integrieren.

2. Datenkompetenz & Datenschutz

Datensicherheit und DSGVO-konformer Umgang mit sensiblen Patientendaten sind Pflicht. Hinzu kommt das Verständnis für medizinische Datenanalyse.

3. Technologieverständnis & Innovationsfähigkeit

KI in Diagnostik und Verwaltung, Robotik in der Pflege oder digitale Bildgebung – Entscheider:innen müssen technologische Trends aktiv bewerten und einsetzen.

Autorobotics by Robcon bietet Robotik- und Automatisierungslösungen für das Gesundheitswesen…

4. Change-Management im digitalen Wandel

Ob neue Software oder sektorübergreifende Vernetzung: Führungskräfte begleiten Mitarbeitende durch Veränderungsprozesse und schaffen Akzeptanz für Innovationen.


Warum hinkt Deutschland so hinterher, warum wir die Chancen, die sich durch KI und die Digitalisierung ergeben so selten nutzen.

Wiso Bericht vom 22.09.2025: Wie digital ist die Wirtschaft in Deutschland?


5. Digitale Führung & Kommunikationskompetenz

Virtuelle Kollaboration und digitale Führung fördern eine innovationsfreudige und lernbereite Unternehmenskultur.

6. Interdisziplinäres Denken

Schnittstellenkompetenz zwischen Medizin, IT und Verwaltung ist essenziell, um sektorübergreifende Innovationen voranzutreiben.

7. Mentoring & lebenslanges Lernen

Digitale Transformation ist kontinuierlich. Praxisnahe Schulungen, Mentoring-Programme und gezielte Fortbildungen sichern nachhaltigen Erfolg.

Digitale Führung ist Patientenzentrierung

Digitale Kernkompetenzen sind der Schlüssel, um das Gesundheitssystem nachhaltig zu gestalten. Führungskräfte, die Digitalisierung aktiv vorantreiben, stärken nicht nur ihre Einrichtung, sondern verbessern zugleich die Patientenversorgung.

1. Welche Rolle spielen digitale Kernkompetenzen im Gesundheitswesen 2025?

Digitale Kernkompetenzen sind für Führungskräfte im Gesundheitswesen entscheidend, um die rasante Digitalisierung erfolgreich zu navigieren. Sie ermöglichen es, Innovationen wie elektronische Patientenakten, Telemedizin, KI-gestützte Diagnostik und Robotik sinnvoll einzusetzen und dadurch die Patientenversorgung nachhaltig zu verbessern. Ohne diese Kompetenzen können Einrichtungen im Gesundheitswesen die Chancen der Digitalisierung nicht voll ausschöpfen und riskieren, den Anschluss zu verlieren.

2. Welche konkreten digitalen Kompetenzen sind für Führungskräfte im Gesundheitswesen von Bedeutung?

Führungskräfte im Gesundheitswesen benötigen eine Reihe spezifischer digitaler Kompetenzen. Dazu gehören der souveräne Umgang mit digitalen Patientenakten und die Prozessdigitalisierung, eine ausgeprägte Datenkompetenz inklusive Datenschutz und medizinischer Datenanalyse, sowie ein tiefes Technologieverständnis und Innovationsfähigkeit, um neue Trends wie KI und Robotik zu bewerten und einzusetzen. Ebenso wichtig sind Change-Management-Fähigkeiten, digitale Führungs- und Kommunikationskompetenzen, interdisziplinäres Denken und die Bereitschaft zu Mentoring und lebenslangem Lernen.

3. Was versteht man unter „Digitaler Patientenakte & Prozessdigitalisierung“?

Diese Kompetenz beinhaltet die Fähigkeit von Führungskräften, elektronische Patientenakten (ePA), Telemedizin und digitale Dokumentations- sowie Kommunikationssysteme kompetent zu nutzen und nahtlos in bestehende Abläufe zu integrieren. Es geht darum, digitale Tools nicht nur zu bedienen, sondern ihre Einführung und Nutzung so zu gestalten, dass sie die Effizienz und Qualität der Versorgung steigern.

4. Warum ist Datenkompetenz und Datenschutz im Gesundheitswesen so wichtig?

Im Gesundheitswesen ist der Umgang mit sensiblen Patientendaten zentral. Datenkompetenz bedeutet nicht nur das Verständnis für medizinische Datenanalyse, sondern auch die strikte Einhaltung von Datensicherheit und DSGVO-konformen Standards. Führungskräfte müssen gewährleisten, dass Patientendaten geschützt sind und gleichzeitig das Potenzial der Datenanalyse für bessere Diagnosen und Behandlungen genutzt wird.

5. Welche Bedeutung hat Technologieverständnis und Innovationsfähigkeit für Führungskräfte?

Führungskräfte müssen in der Lage sein, technologische Trends wie Künstliche Intelligenz in Diagnostik und Verwaltung, Robotik in der Pflege oder digitale Bildgebung aktiv zu bewerten und deren Einsatzmöglichkeiten zu identifizieren. Innovationsfähigkeit bedeutet hier, neue Technologien nicht nur zu kennen, sondern proaktiv zu prüfen, wie sie zur Verbesserung der Versorgung und Effizienz der Einrichtung beitragen können.

6. Wie wichtig ist Change-Management im digitalen Wandel des Gesundheitswesens?

Der digitale Wandel bringt oft tiefgreifende Veränderungen in Arbeitsabläufen und -kulturen mit sich. Change-Management ist daher unerlässlich, um Mitarbeitende durch diese Veränderungsprozesse zu begleiten und Akzeptanz für neue Software, Prozesse oder sektorübergreifende Vernetzung zu schaffen. Führungskräfte müssen dabei Ängste adressieren und die Vorteile der Digitalisierung transparent kommunizieren.

7. Was bedeutet „Digitale Führung & Kommunikationskompetenz“ im Kontext des Gesundheitswesens?

Digitale Führung und Kommunikationskompetenz bezieht sich auf die Fähigkeit, virtuelle Kollaboration zu ermöglichen und eine innovationsfreudige sowie lernbereite Unternehmenskultur zu fördern. Es geht darum, Teams auch über digitale Kanäle effektiv zu leiten, den Informationsfluss sicherzustellen und eine Umgebung zu schaffen, in der digitale Tools zur Stärkung der Zusammenarbeit und des Wissensaustauschs genutzt werden.

8. Inwiefern ist „Interdisziplinäres Denken“ entscheidend für die digitale Transformation?

Interdisziplinäres Denken und Schnittstellenkompetenz sind entscheidend, um sektorübergreifende Innovationen voranzutreiben. Im Gesundheitswesen bedeutet dies die Fähigkeit, effektive Verbindungen und Synergien zwischen den Bereichen Medizin, IT und Verwaltung herzustellen. Nur durch das Zusammenführen dieser unterschiedlichen Perspektiven können umfassende und nachhaltige digitale Lösungen entwickelt und implementiert werden, die der Komplexität des Gesundheitssystems gerecht werden.

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Neu – Postcast – DeepDive zur Digitalisierung im Gesundheitswesen


Folge 1:

KI und Robotik im Gesundheitswesen – Chancen und Herausforderungen


zum Podcast


Folge 2:

EPA – Elektronische Patientenakte

zum Podcast


Folge 3:

Solarenergie für Gesundheitsunternehmen.

zum Potcast





Das Gesundheitswesen nachhaltig gestalten:

Wie Kliniken, Pflegeeinrichtungen, Praxen und Apotheken grüner werden können.

Der Klimawandel und die damit verbundenen Herausforderungen stellen auch das Gesundheitswesen vor große Aufgaben. Die Branche gehört zu den energie- und ressourcenintensivsten Sektoren, mit einem erheblichen CO2-Fußabdruck. Um den ökologischen Herausforderungen unserer Zeit gerecht zu werden, ist es daher unerlässlich, dass Kliniken und Praxen ihre Prozesse nachhaltiger gestalten.

nachhaltiges, grünes Gesundheitswesen
nachhaltiges Gesundheitswesengrünes Krankenhaus

Wie kann das Gesundheitswesen durch verschiedene Maßnahmen grüner werden.

1. Ressourcen schonen

Der erste Schritt zu einem nachhaltigeren Gesundheitswesen ist die effiziente Nutzung von Ressourcen. Dies kann durch verschiedene Maßnahmen erreicht werden, wie zum Beispiel:

  • Verbrauchsmonitoring: Durch die Einführung eines Verbrauchsmonitorings können Schwachstellen identifiziert und gezielte Maßnahmen zur Reduzierung des Ressourcenverbrauchs ergriffen werden.
  • Wassersparmaßnahmen: Durch wassersparende Armaturen und Duschköpfe kann der Wasserverbrauch deutlich reduziert werden.
  • Energiesparmaßnahmen: Durch energieeffiziente Geräte und Beleuchtung sowie Gebäudesanierungen kann der Energieverbrauch gesenkt werden.

2. Wiederverwendung und Recycling

Abfallvermeidung und Recycling sind wichtige Faktoren für eine nachhaltige Kreislaufwirtschaft. Im Gesundheitswesen kann durch die Wiederverwendung und Recycling von Materialien ein erheblicher Beitrag zur Ressourcenschonung geleistet werden.

  • Mehrwegprodukte: Durch die Verwendung von Mehrwegprodukten, wie zum Beispiel Mehrwegbechern und -behältern, kann der Einwegmüll deutlich reduziert werden.
  • Recycling von Materialien: Medizinische Geräte und Verbrauchsmaterialien können nach Gebrauch recycelt werden, um wertvolle Rohstoffe zurückzugewinnen.

3. Upcycling

Upcycling ist eine kreative Möglichkeit, aus vermeintlich nutzlosem Abfall neue Produkte zu schaffen. Im Gesundheitswesen kann Upcycling zum Beispiel für die Herstellung von:

  • Möbeln aus Krankenhausbetten
  • Spielzeug aus medizinischen Verbrauchsmaterialien
  • Kunstwerken aus alten Röntgenbildern

genutzt werden.

4. Grüne Energie

Die Nutzung von erneuerbaren Energien ist ein wichtiger Baustein für eine nachhaltige Zukunft. Kliniken und Praxen können ihren Energiebedarf durch die Nutzung von Solarstrom, Wärmepumpen, Windkraft oder Geothermie decken.

5. Digitalisierung und Robotik

Die Digitalisierung und Robotik bieten vielfältige Möglichkeiten, um das Gesundheitswesen nachhaltiger zu gestalten. Durch den Einsatz von intelligenten Systemen können Prozesse optimiert und Ressourcen effizienter genutzt werden.

6. Alternative Energien

Neben der Nutzung von erneuerbaren Energien können auch alternative Energien wie zum Beispiel Biogas oder Wasserstoff zur Energieversorgung von Kliniken und Praxen beitragen.

7. Gewinnung und Nutzung grüner Energien

Die Gewinnung und Nutzung grüner Energien ist ein komplexes Thema, das eine Vielzahl von Herausforderungen mit sich bringt. Für Kliniken und Praxen ist es wichtig, sich über die verschiedenen Möglichkeiten zu informieren und die optimale Lösung für ihren individuellen Bedarf zu finden. Sonnenenergie, Wind, Erdwärme und viele weitere alternative Energieträger.

Das Gesundheitswesen hat großes Potenzial, um nachhaltiger und umweltfreundlicher zu werden. Durch die Umsetzung der oben genannten Maßnahmen können Kliniken und Praxen einen wichtigen Beitrag zur Schonung von Ressourcen und zum Schutz des Klimas leisten.

KI/AI im Gesundheitswesen:

Künstliche Intelligenz (KI) verändert das Gesundheitswesen erheblich und verbessert sowohl die Patientenversorgung als auch die Effizienz der Gesundheitssysteme.

KI-Anwendungen werden in einer Vielzahl von Bereichen eingesetzt, darunter medizinische Bildgebung, Krebsbehandlung, minimalinvasive Verfahren und Früherkennung.

Verbesserung der diagnostischen Genauigkeit: KI-Algorithmen werden bei der Analyse von MR-Bildern des Gehirns eingesetzt und verbessern die diagnostische Genauigkeit bei Erkrankungen wie Multipler Sklerose erheblich. Sie helfen auch dabei, Lungenknötchen schneller und genauer zu erkennen als manuelle Inspektionen, was für Radiologen unter Zeitdruck von entscheidender Bedeutung und für Patienten von Vorteil ist.

Unterstützung der Krebsbehandlung: KI hilft bei der Integration von Informationen aus verschiedenen klinischen Bereichen wie Radiologie, Pathologie, EHR-Systemen und Genomik. Dieser integrierte Ansatz unterstützt medizinisches Fachpersonal dabei, fundierte Behandlungsentscheidungen in der Krebsbehandlung zu treffen und so die Patientenergebnisse zu verbessern.

Anleitung bei minimalinvasiven Eingriffen: In der Schlaganfallbehandlung wird beispielsweise cloudbasierte KI zur Analyse von CT-Bildern zur Erkennung schwerwiegender Schlaganfallquellen eingesetzt. Dies unterstützt Ärzte sowohl im primären Schlaganfallzentrum als auch im Interventionszentrum und verbessert die Genauigkeit und Effizienz ihrer Eingriffe.

Frühzeitige Erkennung einer Verschlechterung des Zustands von Patienten: KI-gestützte Tools in Krankenhäusern überwachen die Vitalfunktionen und berechnen Frühwarnwerte. Sie helfen medizinischem Fachpersonal, frühe Anzeichen schwerwiegender unerwünschter Ereignisse wie Atemversagen oder Herzstillstand zu erkennen und so eine schnelle Reaktion zu ermöglichen.

Prädiktive Wartung medizinischer Geräte: KI unterstützt die vorausschauende Wartung von Geräten wie MR-Geräten, indem sie verschiedene Parameter überwacht, Ausfallzeiten reduziert und Unterbrechungen in der klinischen Praxis verhindert.

Steuerung und Überwachung von Robotern: KI gestützte Dashboards überwachen Service- und Reinigungsroboter sowie andere IoT ( Internet of Things) Geräte im Gesundheitswesen. So wird das Kollaborative Zusammenarbeiten von IoT fähigen Geräten und Maschinen möglich.

Optimierung des Krankenhausbetriebs: KI wird zur Verwaltung und Optimierung von Krankenhausressourcen wie Ausrüstung, Betten und Personal eingesetzt. Es hilft bei der Prognose und Steuerung des Patientenflusses und sorgt für eine effiziente Ressourcennutzung und reibungslose Übergänge der Pflege von der Aufnahme bis zur Entlassung.

Fernüberwachung von Herzpatienten: KI wird bei der Fernüberwachung von Herzpatienten eingesetzt und hilft bei der schnellen Erkennung von Erkrankungen wie Vorhofflimmern auf der Grundlage von Fern-EKG-Aufzeichnungen. Dies trägt dazu bei, die Herzversorgung schneller und effizienter durchzuführen.

Darüber hinaus nutzen verschiedene Unternehmen KI/AI für die Entdeckung und Entwicklung von Arzneimitteln. Hier einige Beispiele.

BioXcel Therapeutics nutzt KI in der Immunonkologie und Neurowissenschaft für die Entwicklung neuer Medikamente und die Suche nach neuen Anwendungen für bestehende Medikamente.
Reverie Labs wendet computergestützte Chemie und maschinelle Lernwerkzeuge bei der Entdeckung von Medikamenten zur Krebsbehandlung an.

Valo Health setzt KI bei der Transformation von Arzneimittelforschungs- und -entwicklungsprozessen ein und konzentriert sich dabei auf menschenzentrierte Daten.
Atomwise nutzt KI zur Bekämpfung von Krankheiten wie Ebola und Multipler Sklerose und untersucht täglich Millionen genetischer Verbindungen.


Deep Genomics konzentriert sich auf KI für die Arzneimittelentwicklungsforschung, insbesondere für neuromuskuläre und neurodegenerative Erkrankungen.
Insgesamt geht es bei KI im Gesundheitswesen nicht nur um Technologie; Es geht darum, die menschlichen Fähigkeiten zu verbessern und die Erfahrungen und Ergebnisse der Patienten zu verbessern.

Feierliche Eröffnung des Goethe-Zentrums in Kerala: Ein neues Kapitel im deutsch-indischen Kultur- und Bildungsaustausch

In einer Zeit, in der die Welt mehr denn je miteinander verbunden ist, erlebten Deutschland und Indien einen bemerkenswerten Moment der Annäherung mit der feierlichen Eröffnung des neuen Goethe-Zentrums in Kerala, Indien. Dieses Ereignis markiert nicht nur einen wichtigen Meilenstein in der Bildungs- und Kulturdiplomatie beider Länder, sondern adressiert auch die drängende Frage des Fachkräftemangels in vielen Bereichen der deutschen Wirtschaft und des Gesundheitswesens.

Ein Zentrum. Mehr Als Nur Sprache!

Das neu eröffnete Goethe-Zentrum, eine strahlende Institution für Bildung und Kultur, steht für mehr als nur die Förderung der deutschen Sprache. Es ist ein Symbol für den tiefgreifenden interkulturellen Austausch zwischen Deutschland und Indien. In den lichtdurchfluteten Räumen, dem als Amphitheater gestalteten Veranstaltungs- und Begegnungsareal, begleitet von der nachhaltigen Energiegewinnung durch Solaranlagen und einer offenen Dachterrasse, findet sich eine Atmosphäre, die zum Lernen und zur Interaktion einlädt.

Die Eröffnungsfeier: Ein Schmelztiegel der Kulturen

Die Eröffnungszeremonie war ein Zusammentreffen hochrangiger Persönlichkeiten: Der deutsche Generalkonsul, Mitarbeiter der deutschen Botschaft, der Minister des Bundesstaates Kerala, Abgeordnete des indischen Parlaments und die Leiterin des Goethe-Instituts, um nur einige zu nennen. Als „spiritus rector“ des Projektes gilt Dr. Syed Ibrahim, der dem deutschen Honorarkonsul mit seiner besonderen Affinität zu Deutschland, dessen Vision und unermüdliches Engagement dieses Projekt erst möglich machten. Sein Traum, der durch die Zusammenarbeit eines engagierten Teams aus beiden Ländern und mit der Unterstützung deutscher Unternehmen realisiert wurde, ist ein leuchtendes Beispiel für erfolgreiche kulturelle Zusammenarbeit.

Architektur, die inspiriert

Das Goethe-Zentrum zeichnet sich durch seine einzigartige Architektur aus, die nicht nur ästhetisch ansprechend, sondern auch umweltbewusst gestaltet ist. Die zahlreichen grünen Oasen rund um das Gebäude verstärken den Wohlfühlcharakter und laden zum Verweilen und Austausch ein. Diese Merkmale unterstreichen die Bedeutung eines umfassenden Ansatzes in der Bildung, der sowohl den Geist als auch die Umwelt berücksichtigt.

Ein Vorbild für die Zukunft

Dieses Zentrum ist ein Hoffnungsträger, nicht nur für die Fachkräfteeinwanderung, sondern auch als Modell für zukünftige interkulturelle Bildungseinrichtungen weltweit. Es ist ein lebendiges Beispiel dafür, wie Bildung die Brücke zwischen verschiedenen Kulturen schlagen und einen positiven Einfluss auf die Wirtschaft und Gesellschaft haben kann.

Wir stehen am Anfang einer neuen Ära des Lernens und des kulturellen Austauschs. Möge das Goethe-Zentrum in Kerala ein Leuchtturm sein, der Wege für weitere solche Einrichtungen weltweit erleuchtet, zum Wohle der globalen Gemeinschaft und zum Aufbau stärkerer, kulturübergreifender Beziehungen.

Service- und Spezialroboter im Gesundheitswesen.

Ein großer Schritt zu mehr Sicherheit in Krankenhäusern und Pflegeeinrichtungen. Im Laufe der letzten Jahre hat sich die Technologie im Gesundheitswesen stetig weiterentwickelt, um sowohl Patienten als auch Gesundheitsfachkräfte besser zu unterstützen. Roboter in Krankenhäusern und Pflegeeinrichtungen machen die Arbeit sicherer und gesünder.

Ein besonders aufregendes Gebiet dieser Entwicklung sind Roboter, die in unterschiedlichsten Bereichen im Krankenhaus und in Pflegeeinrichtungen eingesetzt werden können. Diese Roboter, ob für Telepräsenz, Desinfektion oder Reinigung, spielen eine entscheidende Rolle dabei, die Arbeitsumgebung sicherer zu gestalten.

Wie Roboter die Sicherheit im Gesundheitswesen verbessern:

  1. Telepräsenzroboter:
    • Erlauben Ärzten, Patienten aus der Ferne zu betreuen, was besonders in Isolierstationen oder in Zeiten von Pandemien nützlich ist.
    • Reduzieren physische Kontakte und damit die Möglichkeit der Virusübertragung.
    • sie können Patientinnen und Patienten in Krankenhäusern und Pflegeeinrichtungen überwachen. 24/7 Liveübertragung aus dem Krankenzimmer oder der Zimmer der Bewohnerinnen und Bewohnern in Pflegeeinrichtungen.
  2. Desinfektionsroboter:
    • Nutzen UV-Licht, Trockennebel oder spezielle Chemikalien, um Räumlichkeiten von Krankheitserregern zu befreien.
    • Arbeiten schnell und effizient, was die Ausbreitung von Keimen und Viren minimiert.
    • Können in schwer zugänglichen Bereichen eingesetzt werden, die für Menschen schwer zu reinigen sind.
  3. Reinigungsroboter:
    • Sorgen für konstante Sauberkeit, was besonders in einem Krankenhausumfeld wichtig ist.
    • Reduzieren das Risiko menschlicher Fehler oder Auslassungen beim Reinigungsprozess.
  4. Berührungslose Steuerung:
    • Viele Roboter können aus der Ferne, beispielsweise über ein Smartphone, berührungslos gesteuert werden, was den direkten Kontakt mit potenziell kontaminierten Flächen vermeidet.
    • Dies minimiert das Risiko für das medizinische Personal und ermöglicht schnelle Reaktionszeiten.

Warum ist der Einsatz von Robotern so wichtig?

Die Covid-19-Pandemie hat uns vor Augen geführt, wie wichtig es ist, die Verbreitung von Infektionen in medizinischen Einrichtungen zu verhindern. Mit steigendem Patientenaufkommen und begrenzten Ressourcen wurden viele Krankenhäuser und Pflegeeinrichtungen an ihre Grenzen gebracht. Der Einsatz von Robotern kann dabei helfen, das Infektionsrisiko zu verringern, Arbeitsabläufe zu optimieren und Personalressourcen gezielter einzusetzen.

Durch den Einsatz dieser Technologien könnten komplette Schließungen, wie sie während der Covid-19-Pandemie erforderlich waren, vermieden werden. Zudem schützt der Einsatz von Robotern nicht nur Patienten und Pflegekräfte, sondern auch Besucher, indem er das Risiko von Kreuzkontaminationen minimiert.

Fazit: Roboter im Gesundheitswesen sind mehr als nur technologische Spielereien. Sie haben das Potenzial, die Arbeitsumgebung erheblich sicherer zu machen, den Druck auf das medizinische Personal zu verringern und die Gesundheitsversorgung insgesamt zu verbessern. Es ist an der Zeit, die Möglichkeiten dieser Technologien voll auszuschöpfen und das Gesundheitswesen sicherer und effizienter zu gestalten.

Autorobotics.io-Sicherheit-durch-Roboter
Autorobotics.io-Sicherheit-durch-Roboter

Weitere nützliche Links zum Thema Robotic KI/AI im Gesundheitswesen :

Autorobotics.io
Blog Autorobotics
YouTube Channel Autotobotics
Roboter im Gesundheitswesen

Zusammen gegen den Ärztemangel in Deutschland.

Deutschland hat seit Jahren einen Mangel an Ärzten und medizinischem Personal, besonders betroffen davon sind die Krankenhäuser in Deutschland. Stationen müssen teilweise oder gänzlich schließen, Operationen müssen verschoben oder können nicht durchgeführt werden. Bereits 2022 wurde bekannt, dass wir hierzulande einen wachsenden Mangel von bis zu 15.000 Ärzten und Ärztinnen haben. Und die Zukunft verspricht nichts Gutes. Laut Experten wird sich der Ärzte- und Pflegepersonalmangel weiter vergrößern. Die Zahlen steigen. Und angesichts der demografischen Entwicklung werden die Herausforderungen für das hiesige Gesundheitssystem immer größer..

Es besteht Handlungsbedarf: Deshalb haben Nicole Neptun und Talentbridge.ms  nach einem intensiven Austausch zu einem innovativen Netzwerk zusammengefunden, um ausländische Ärzte und Ärztinnen, insbesondere aus der Türkei, nach Deutschland zu rekrutieren. Durch das gemeinsame Netzwerk und die Auswahl der Kandidatinnen und Kandidaten wollen wir nachhaltig gegen den wachsenden Ärztemangel entgegenwirken.

Unsere gemeinsame Agentur hat das Ziel, Krankenhäuser und zuwanderungswillige Ärzte und Ärztininen zusammenzubringen. Wir übernehmen die Übersetzung von Zeugnissen und Dokumenten, die für den Antrag auf Approbation oder Berufserlaubnis erforderlich sind. Dabei decken wir verschiedene Fachrichtungen ab, von Anästhesie bis Tropenmedizin.

Desweiteren bieten wir den deutschen Krankenhäusern als Headhunter die Suche nach talentierten und erfahrenen Ärzten aus dem nicht-europäischen Ausland an. Ebenso gehört zu unserer Agenturtätigkeit die Vermittlung von geeigneten Fachkräften, die Vorauswahl, einschließlich der Überprüfung von Deutschkenntnissen, Abschlüssen, Zeugnissen, Weiterbildungszertifikaten und Erfahrungen. 

Ärztinnen und Ärzten aus dem Ausland bieten wir eine attraktive und zukunftsorientierte Chance, um in Deutschland ihre medizinische Karriere fortzusetzen.. Wir unterstützen sie bei der Anerkennung ihres medizinischen Abschlusses und der Beantragung der Approbation, helfen bei der Wohnungssuche und bei der Integration in das deutsche Gesundheitssystem. Zudem bieten wir ihnen Zugang zu einem breiten Netzwerk von Krankenhäusern und Gesundheitseinrichtungen, die auf der Suche nach qualifizierten Ärzten und Ärztinnen sind.

Nicole Neptun und Talentbridge.ms freuen sich auf die Zusammenarbeit mit Krankenhäusern und medizinischen Fachkräften, um die bedenkliche Lücke in der medizinischen Versorgung in Deutschland zu schließen und die Qualität der Patientenversorgung zu verbessern. Das ist unsere Vision.

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Dringend gesucht: Auszubildende für medizinische Berufe. Verständnis der Generation „Z“ ist der Schlüssel zum Erfolg.

Die Suche nach Auszubildenden in den medizinischen Berufen wie Pflegekräften, Krankenpflegern und PTAs wird für Unternehmen in der Gesundheitsbranche immer schwieriger. Es geht nicht nur um die Menge der Bewerber, sondern auch um das Desinteresse, das oft auf mangelnde Bereitschaft oder die Pandemie geschoben wird. Doch das ist nur ein Teil der Wahrheit.

Um junge Menschen zu erreichen, sollten Stellenanzeigen an Orten und Online-Plattformen platziert werden, wo sie sich täglich aufhalten und interagieren. Attraktive Jobangebote und zeitgemäße Stellenanzeigen sollten junge Menschen dort erreichen, wo sie online aktiv sind.

Der Mangel an Interessenten für medizinische Ausbildungsplätze hängt oft mit dem Inhalt der Stellenanzeigen und den Kanälen zusammen, auf denen sie jungen Menschen präsentiert werden. Die Nutzung von Social-Media-Kanälen wie Instagram, Pinterest, TikTok und Snapchat ist bei jungen Menschen weit verbreitet. Gesundheitsunternehmen sollten auf diesen Plattformen mit eigenen Videos präsent sein, um junge Menschen mit ansprechenden Bewegtbildern zu erreichen. YouTube bleibt dabei der wichtigste Player im Bereich Online-Videos. Die regelmäßige Aktivität auf Social-Media-Kanälen erfordert Zeit, aber neue Berufsfelder wie das digitale Praxismanagement können hier Lösungen bieten.

Oft passen die Stellenbeschreibungen und Anzeigen nicht zu dem, was junge Menschen heute als Work-Life-Balance betrachten. Junge Menschen entscheiden genau, in welcher Arztpraxis, welchem Krankenhaus und unter welchen Bedingungen sie eine Ausbildung beginnen möchten. Gesundheitsunternehmen müssen sich bei den Auszubildenden bewerben und ihren Anforderungen gerecht werden.

Um die Generation „Z“ zu verstehen, ist es wichtig zu wissen, dass sie mit digitalen Medien, Social Media, Apps und anderen digitalen Möglichkeiten aufgewachsen ist und diese intensiv nutzt. Das Smartphone ist für sie das wichtigste Gerät, um nach Informationen über das Gesundheitswesen, die Medizin und Ausbildungs- und Stellenangebote zu suchen. Daher haben sie bestimmte Erwartungen an Gesundheitsunternehmen. Die digitale Präsenz einer Arzt- oder Zahnarztpraxis, Informationen zu Arbeitsbedingungen und Werten auf der Praxis-Website, sowie die Digitalisierung im Praxisbetrieb sind für junge Menschen wichtige Kriterien. Eine Arzt- oder Zahnarztpraxis ohne die Möglichkeit einer Online-Terminanfrage wird von vielen jungen Menschen nicht in Betracht gezogen. Eine mobile-optimierte Praxis-Website mit guter Benutzerführung (responsive und UX Design) und schneller Ladezeit sowie eine gute Sichtbarkeit in Suchmaschinen wie Google sind ebenfalls wichtig. Stellenanzeigen für Auszubildende sollten auf Social-Media-Plattformen wie Facebook, Instagram, YouTube, LinkedIn und dem Google-Unternehmensprofil veröffentlicht und regelmäßig aktualisiert werden. Multichannel-Marketing sollte aktiv genutzt werden, da Langformat-Videos auf YouTube bei der Generation Z besonders beliebt sind.

Es ist entscheidend, auf die geänderten Erwartungen an Ausbildungs- und Stellenangebote zu reagieren und die Jobbeschreibungen entsprechend anzupassen. Die Work-Life-Balance spielt dabei eine große Rolle. Werte wie Umweltschutz, Nachhaltigkeit und ein funktionierendes Team in einer Arztpraxis sollten kommuniziert werden. Stellenanzeigen sollten Möglichkeiten zur beruflichen Weiterbildung, Karriere- und Aufstiegsmöglichkeiten hervorheben. Auszubildende sollten in Entscheidungen einbezogen und Verantwortlichkeiten übertragen bekommen.

Vertrauen in die Eigenverantwortung der Mitarbeiter spielt eine Rolle. Hierarchische Strukturen sollten aufgebrochen werden. Moderne Arbeitszeitmodelle, Teilzeit- und Homeoffice-Möglichkeiten sowie digitales Praxismanagement sind zeitgemäße Lösungen, die nach außen kommuniziert werden sollten. Die Digitalisierung macht die Arbeit in Gesundheitsunternehmen effektiver und ermöglicht attraktive Arbeitszeitmodelle. Wertschätzung und Anerkennung der Leistungen von Mitarbeitern und Auszubildenden sind wichtig. Betriebliche Altersvorsorge und Modelle für die finanzielle Beteiligung von Praxismitarbeitern an einer erfolgreichen Praxis können ebenfalls motivierend wirken. Die Vereinbarkeit von Beruf und Familie, Teilzeit-Modelle und Elternzeit sind ebenfalls von Bedeutung. Betriebliches Gesundheitsmanagement und Angebote zur Fitness nach der Arbeit dienen der Gesunderhaltung der Mitarbeiter. Unterstützung bei der Mobilität wie Nahverkehrstickets, Dienstfahrräder oder Fahrzeuge sind weitere Möglichkeiten, um junge Menschen an eine Arzt- oder Zahnarztpraxis zu binden. Übertarifliches Gehalt, auch in Form von vermögenswirksamen Leistungen, kann ebenfalls attraktiv sein.

Teambuilding-Events können zu einer besseren Beziehung zwischen Mitarbeitern, Auszubildenden und Ärzten führen und das Teamgefühl stärken. Der Grad der Digitalisierung einer Praxis gibt Auskunft über die Arbeitsintensität und mögliche Arbeitsbelastung. Ein digitales Praxismanagement, nachhaltiges und weitgehend papierloses Arbeiten sowie die Nutzung digitaler Dokumente und asynchrone Kommunikation tragen zur Effizienz bei. Neue Arbeitszeitmodelle fördern die Bindung an eine Praxis, und eine positiv bewertete Arztpraxis als Arbeitgeber wird von jungen Menschen häufig in den Social-Media-Kanälen geteilt. Dadurch steigen die Chancen, Auszubildende für eine Praxis, Pflegeeinrichtung, ein Krankenhaus usw. zu gewinnen.